Daumen hoch: Sehr gute DSP-Auktionspremiere in Sauerlach

Waldhauser Hof

Final fand die Auktion zwar aufgrund der angekündigten und eingetroffenen monsunartigen Regenfälle wie auch die weiteren Dressurprüfungen in der Reithalle anstatt auf dem Dressurviereck statt, aber dies tat der Stimmung keinen Abbruch und die Halle war mit Besuchern gut gefüllt. Die Auktion mit Hendrik Schulze Rückamp am Pult bot spannende Bieterduelle mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Geboten aus dem Ring und Online.

Die Preisspitze war ebenfalls eine besondere Premiere: Der DSP-Hengst Feliciano stellte sie aus seinem ersten Fohlenjahrgang. Im spannenden Duell zwischen Telefon-, Online- und Auktionsbesuchern hatte eine Käuferin aus Tschechien den längsten Atem und sicherte sich für 30.000 Euro den bewegungsstarken Youngster aus einer Mutter v. San Amour. Züchter des Siegerfohlens der Nachzuchtschau des Feliciano ist Martin Niedermair, Aying, und folglich steckt der Mutterstamm der legendären Lord-Sinclair-Brüder auf der Mutterseite dieses Hengstes. Sichtlich genoss es der fast 79-jährige Niedermair mit seiner Erfolgszucht einmal mehr ins Rampenlicht zu treten und strahlte hoch zufrieden über das ganze Gesicht.

Im Preisranking folgte ein weiteres Hengstfohlen aus dem bayerischen Bad Birnbach: Peter Kehlberger erzielte mit seinem fantastisch auftrabenden For Romance I/Zalando-Fohlen einen Zuschlagspreis von 17.000 Euro. Der Fuchshengst hat einen neuen Förderer gefunden, der mit ihm gerne auf den DSP-Hengsttagen in zwei Jahren wieder auftreten möchte. Von Berga über Sauerlach nach Picher – dies ist der Weg von Pinacoleen GE v. Le Formidable/Secret aus der Zucht des Gestütes Elstertal von Steffen Jahn. Über das Hybridmodul fand das typvolle und bewegungsstarke Stutfohlen eine neue Heimat zum Zuschlagspreis von 15.000 Euro in Mecklenburg-Vorpommern.

Im Springlager stellte Familie Groß, Burladingen, die Preisspitze: Clärchen v. Clarimo/Casall aus einem bis 1,60m hoch erfolgreichen Mutterstamm fand für 14.000 Euro einen neuen Besitzer aus Bayern.
Im Schnitt erzielten die 19 Fohlen einen Preis von 9.526 Euro. „Nach dreijähriger Pause ist die Installation einer DSP-Fohlenauktion auf bayerischem Boden auf Anhieb geglückt,“ bilanziert DSP-Vermarktungsleiter Fritz Fleischmann. „Die neue wunderschöne Location fand großen Zuspruch seitens der Züchter.“ Das Team um Turnierleiter Uwe Schwanz unterstützte tatkräftig die Umsetzung des neuen Turnierelements. „Es war ein guter Auftakt. Wir möchten dies gerne auch in Zukunft fortführen,“ so das Fazit von Uwe Schwanz.

PM/dz

 

Foto: Fischer

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