Dem Projektantrag der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Institut für Tierzucht (ITZ), zur Untersuchung der GYS-1-Mutation (PSSM1) beim Süddeutschen Kaltblut wurde zugestimmt.
Mit dem Projekt sollen neue Erkenntnisse über das Auftreten der PSSM1-Veranlagung in der Population des Süddeutschen Kaltbluts gewonnen werden und soll den Abschluss des im Jahr 2020 gestarteten Forschungsprojektes zur Untersuchung der GYS-1-Mutation (PSSM1) beim Süddeutschen Kaltblut bilden. Die gewonnenen Informationen können künftig dazu beitragen, Züchterinnen und Züchter bei züchterischen Entscheidungen zu unterstützen und die Weiterentwicklung der Rasse zu begleiten.
Im Rahmen des Projekts werden bei allen Fohlenregistrierungen der Rasse Süddeutsches Kaltblut Haarproben der im Jahr 2026 geborenen Fohlen entnommen und auf die PSSM1-Veranlagung untersucht. Dies gilt auch für Fohlen, deren beide Elterntiere bereits einen PSSM1-freien Befund aufweisen. Die Beantragung und Organisation des PSSM-Tests, sowie die anfallenden Untersuchungskosten werden vom Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V. übernommen.
Alle im Rahmen der Fohlenregistrierungen entnommenen Haarproben werden nach der Probenentnahme durch den Landesverband schnellstmöglich an das beauftragte Labor weitergeleitet. Ziel ist es, die Untersuchungsergebnisse zeitnah zu erhalten, sodass diese den Züchterinnen und Züchtern möglichst frühzeitig zur Verfügung stehen und bei der Veröffentlichung auf den Fohlenmärkten sowie allgemein bei der Vermarktung der Fohlen berücksichtigt und genutzt werden können.
hs