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Körungen
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Hengstvorbesichtigung zur 19. Hauptkörung des Deutschen Sportpferdes in München-Riem 2022 sowie Anerkennung für gekörte Warmbluthengste und Rottaler-Körung

Teilnahmeberechtigt sind Hengste der Jahrgänge 2018 und 2019, die anlässlich der Hengsttage in München-Riem für die Rasse Deutsches Sportpferd erstmals in ein Hengstbuch eingetragen werden sollen. Die erste Besichtigung findet anlässlich der Vorauswahltermine statt. Es können nur Hengste, die auf einem der offiziellen oben genannten Auswahltermine vorgestellt wurden, zugelassen werden.

Mit der Anmeldung zur Vorauswahl muss die Verkaufsabsicht angegeben werden.

ACHTUNG – BITTE BEACHTEN
Für alle anwesenden Personen gelten folgende Maßnahmen:
• Nachdem die Corona-Ampel in München derzeit auf rot ist, gilt für alle Veranstaltungen im Stadtgebiet die 2G-Regel. Ein Einlass bzw. eine Teilnahme an der Veranstaltung kann nur für Geimpfte oder Genese erfolgen.
• Ein auf Sie ausgestellter Impfnachweis (digital oder in Papierform) oder ein Genesenennachweis (genesene Personen) muss zusammen mit Ihrem Personalausweis an der Akkreditierungsstelle am Eingang vorgezeigt werden. (Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren, noch nicht geschulte Kinder sowie Kinder, die regelmäßigen Testungen in der Schule unterliegen.)

Bitte beachten: Anwesenheitsnachweis Vorauswahl WB […Weiter]


Nachkörung 2021 – Teilnehmer & Ergebnisse

Nachtermin Hengstkörungen in München-Riem am 19. Februar 2021

Die diesjährige Nachkörung für alle Rassen m u s s  leider aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und den damit derzeit geltenden Regelungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. […Weiter]


DSP-Hengsttage in Zeiten der Pandemie

Eine Stellungnahme zum Artikel im Züchterforum Ausgabe 2/2021

Dass unserer Veranstaltung, den DSP-Hengsttagen 2021, in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Züchterforum breiter Raum gegeben wurde, freut uns natürlich. Durch den Tenor des Berichts allerdings – unter der Überschrift „Unglückliche Planung“ – sehen wir uns zu einer Richtigstellung veranlasst.
Es war absehbar, dass die Veranstaltung der Hengsttage, eine Körung mit Vermarktung von rund 70 Hengsten, im Januar mit der in den Vorbereitungsmonaten nicht absehbaren weiteren Entwicklung der Pandemie eine Herausforderung sein würde. Allen Verantwortlichen war deshalb klar, dass zusätzlich zu „Plan A“, dem Wunschstandort München, ein „Plan B“ geschmiedet werden musste. Naheliegend wurde der bereits bewährte Körstandort Neustadt an der Dosse – bekanntlich nicht in einer Metropolregion, sondern auf dem Land mit geringerer Bevölkerungsdichte gelegen – in Erwägung gezogen.
Der Redakteur schreibt: „Im Vorfeld der Veranstaltung war zu keinem Zeitpunkt vom Veranstalter kommuniziert worden, die Veranstaltung (in München) könnte eventuell zur Disposition stehen“. Das ist schlicht falsch. Vielmehr wurde bereits im Beschickervertrag auf die Problematik hinsichtlich Auktionsformat und Standort aufmerksam gemacht. Alle Beschicker unterschrieben bereits Mitte November, dass ein pandemiebedingter eventueller Standortwechsel akzeptiert werde.
Richtig ist, dass wir am 17. Dezember beim Kreisverwaltungsreferat (KVR) in München nach Rücksprache die entsprechende Anzeige der Hengstkörung als berufsmäßige Veranstaltung ohne Zuschauer (nicht öffentlich), mit einem umfassenden Hygienekonzept eingereicht haben. Die Körung wird durch die Süddeutsche Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH im Auftrag ihrer Gesellschafter, der fünf tierzuchtrechtlich anerkannten Pferdezuchtverbände, durchgeführt. Die tierzuchtrechtliche Hoheit obliegt dem Landesverband Bayerischer Pferdezüchter, der als einer der Hausherren der Olympia-Reitanlage darüber hinaus eng in die Kommunikation mit dem KVR eingebunden war und bereits im Oktober 2020 in München-Riem eine Kaltblutkörung mit ca. 40 Hengsten veranstaltet hatte. Analog zu dieser Veranstaltung mit einigen Verschärfungen im Hygienekonzept – u.a. Einsatz von Security, einem Körtag (Dreiecksbahn) im Freien usw. – erfolgte die Anzeige unserer Veranstaltung. Wir waren in ständigem Kontakt mit der zuständigen Behörde. Die Anpassung des Zeitplanes der Körung an §3 der 11. Bayerischen Corona-Verordnung (Ausgangssperre) erfolgte am 12. Januar 2021. Am Freitag, den 15. Januar, wurden wir aufgefordert die angezeigte Personenzahl nochmals zu reduzieren, was auch erfolgte. Darüber hinaus haben wir uns auferlegt, das Tragen von FFP2-Masken auf dem Körplatz zur Pflicht zu machen, dies war zu dieser Zeit ein zentrales Thema für die weitere Corona-Präventation. Außerdem organisierten wir Schnelltests, die der Sanitätsdienst vor Ort bei auffälligen Personen hätte durchführen können. Auf Anraten des Kreisverwaltungsreferates schwenkten wir darüber hinaus von einer Präsenz- auf eine Online-Auktion um.
„Warum in München der komplette Veranstaltungsaufbau durch den Veranstalter erfolgte, ohne dass eine behördliche Zusage sicher vorlag, bleibt unbeantwortet“, ist in dem Artikel zu lesen. Das lässt die Interpretation zu, man habe sich seitens des Veranstalters nicht ausreichend bemüht. Fakt ist, dass auch in den Vorjahren die Bescheide mit den Auflagen für die Durchführung der Veranstaltung immer kurzfristig, wenige Tage vor Aufbaubeginn vorlagen, was übrigens auch bei anderen Veranstaltungen in München-Riem üblich ist. Fakt ist auch, dass zahlreiche Kontakte stattfanden und eine kontinuierliche Nachbesserung an die weitere Entwicklung der Corona-Lage erfolgte. Es setzten sich Dr. Georg Beck vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Dr. Hans Ableiter vom Landwirtschaftsministerium in Baden-Württemberg für die Durchführung der Körung ein. Beraten wurden wir unter anderem durch die Justiziarin der Deutschen Reiterlichen Vereinigung Constanze Winter. Nicht zuletzt unterbreitete Georg Ochs, Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter, unsere Argumente noch am 18. Januar erneut in einem ausführlichen Telefonat mit dem Kreisverwaltungsreferat, dem wir außerdem den Beginn der Aufbauarbeiten bereits im ursprünglichen Antrag mitteilten. Trotz all dieser Bemühungen wurde uns am Abend des 18. Januar die Absage erteilt. Warum diese so spät kam, ist nicht nachzuvollziehen, möglicherweise aber mit der Entwicklung der Corona-Lage, die am 20. Januar 2021 mit dem Beschluss des harten Lockdowns eine weitere Stufe erreichte, zu erklären.
Es ist ein Glück, dass wir auf Grundlage der vorsorglich bereits eingereichten Unterlagen schon am folgenden Tag aus Neustadt-Dosse das „Go“ erhalten konnten. Dass der Abbau in München, der Aufbau in Neustadt-Dosse mit einem neuen Zeitplan, die Öffnung diverser Hotels vor Ort, die Organisation von Caterer, Security, Sanitätsdienst etc. großen Einsatz und Engagement von allen Beteiligten erforderte, versteht sich von selbst. Dank der großartigen Unterstützung des Pferdezuchtverbandes Brandenburg-Anhalt und des Landgestüts Neustadt-Dosse konnte die Körung schließlich, den Bedingungen angepasst, zu Ende gebracht werden.
Die beiden Online-Auktionen mit einem bis dato noch nie erzielten Spitzenpreis von 630.000 Euro für den Siegerhengst Dressur und einem neuen Umsatzrekord unterstrichen zum Abschluss die hohe Qualität der diesjährigen DSP-Körkollektion. Das Ziel, diese Hengsttage für die Beschicker, die sich äußerst flexibel der Situation anpassten, positiv abzuschließen ist somit mit einigen Umwegen aus Sicht der Süddeutschen Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH mehr als gelungen. Doch auch in diesem Zusammenhang übt der Redakteur harsche Kritik: „Zusätzlich einen faden Beigeschmack hinterließ die Kommunikation der Auktionsergebnisse der Springhengste“ ist da zu lesen und es wird bemängelt, dass zwei „Rückkäufe“ in der Liste der Zuschlagspreise auftauchen, ein aus unserer Sicht – und übrigens der aller großen Auktionsplattformen – korrektes Vorgehen.
Die eigentliche „Geschichte“ dieser Hengsttage in schwieriger Zeit ist aus Sicht des Veranstalters eine andere, die eines großen, wahr gewordenen Züchtertraums: Franz Galneder hatte einst die züchterische Vision und paarte seine Don Diamond-Tochter mit Benicio an, er war bei der Geburt des Hengstfohlens dabei, er zog den Youngster selbst auf, er bereitete ihn auf die Körung vor und er erlebte vor Ort, wie der Hengst zum Körsieger proklamiert wurde. Dass dieser dann bei der Auktion den Spitzenpreis erzielte, ist der krönende Schlusspunkt der Geschichte der DSP-Hengsttage 2021!

Süddeutsche Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH
Heike Blessing-Maurer, Geschäftsführerin
Fritz Fleischmann, Vermarktungsleiter


DSP-Hengsttage 2021: Dressursieger aus Bayern

Der Dressursieger der 18. Hengsttage des Deutschen Sportpferdes 2021 stammt aus dem bayerischen Züchterstall von Franz Galneder in Taufkirchen. Der auffallend gezeichnete Sohn des Benicio v. Belissimo M/Velten Third aus der Pink Floyd v. Don Diamond/Fuerst Heinrich wusste in allen Belangen zu überzeugen und setzte sich an die Spitze des starken Dressurlots (Foto Hubert Fischer).
Aus der Zucht von Brigitte Zellhuber, Massenhausen, und dem Besitz von Christina Winkler, Lehrberg, stammt ein weiteres gekörtes Deutsches Sportpferd aus Bayern: der beeindruckende Sohn des Fürst Wilhelm v. Fuerst Heinrich/Sandro Hit aus der Friendly Girl v. Fürst Scheurenhof/Rio Negro.
Aus der Zucht und dem Besitz von Georg Hofbauer sen., Dietersburg, stammt der braune Sohn des Zoom v. Zack/Don Schufro aus der Staatsprämienstute Tulum v. Legendaer II/Coriograf B, der ebenfalls mit dem Prädikat „gekört“ ausgezeichnet wurde.
Alle drei Hengste stehen über die Online-Auktion zum Verkauf.
Das Dressurlot umfasste in diesem Jahr 46 Hengste von denen 22 ein positives Körurteil erhielten.

Der Springsieger des Jahres 2021 stammt aus dem DSP-Zuchtgebiet Brandenburg-Anhalt: ein brauner Sohn des Eldorado van de Zeshoek v. Clinton/Toulon aus der Staatspräminestute Depeche mode v. Diarado/Calido aus der Zucht von Frank Timmreck, Hohenberg-Krusemark-Schwarzholz, und im Besitz der Sportpferde Beckmann GmbH, Wettringen (Foto Hubert Fischer).
Ebenfalls mit einer Prämie ausgezeichnet wurde ein in Baden-Württemberg gezogener Sohn des Hickstead White v. Hickstead/Coupe de Coeur aus der Diarada v. Diarado/Argentinus. Er wurde von Werner Eberhardt, Giengen-Hürben, gezogen und steht im Besitz der Gestüt Sprehe GmbH, Löningen-Benstrup.
Insgesamt bewarben sich 23 Springhengste in diesem Jahr um das begehrte Prädikat „gekört“, elf von ihnen wurden damit ausgezeichnet.

Die Vermarktung der vielbeachteten Kollektion wird kommende Woche in Form von Online-Auktionen stattfinden: Die Springhengste sind am Dienstag, den 26. Januar 2021 um 19.30 Uhr im Bid up, die Dressurhengste folgen am Donnerstag, 28. Januar 2021 um 19.30 Uhr. Die Verkaufskollektion ist online auf dsp.horse24.com, das gesamte Körlot ist auf www.deutsches-sportpferd.de zu finden.

Den Link zum Spring- und Dressurlot finden Sie hier: Spring – & Dressurlot 2021
Hier geht’s zum Katalog als E-Paper: E-Paper Katalog DSP-Hengsttage 2021
Hier finden Sie den Link zur Online-Auktionsplattform: www.dsp.horse24.com


Nachkörung Warmblut 2021

Nachkörung

Nachtermin Hengstkörung in München-Riem am 19. Februar 2021

Warmblut
Der „Nachtermin“ bietet für alle zur Körung anstehenden Junghengste bzw. auch zur Anerkennung vorzustellenden Hengste am 19. Februar 2021 eine „letzte Chance“, für die Decksaison 2021 in das Hengstbuch des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V. eingetragen zu werden.
Folgende Modalitäten bitten wir zu beachten:
Die Anmeldung erfolgt mittels Anmeldeformular (siehe Homepage: www.bayerns-pferde.de) und einer Kopie der Eigentumsurkunde. Für nicht bayerisch gebrannte Hengste muss eine DNA-Untersuchung beider Elterntiere oder des Hengstes selbst mit der Anmeldung vorgelegt werden.

Die Besitzer der Hengste müssen Mitglied in einem der Regionalverbände Bayerns sein.

 Alle Hengste müssen eine Grundimmunisierung mit halbjährlicher Auffrischung gegen Pferdeinfluenza nachweisen.

Hengste, bei denen die Tasthaare am Kopf entfernt bzw. die Haare in den Ohren ausgeschnitten wurden, werden von der Körung ausgeschlossen. Eine Kontrolle hierzu erfolgt am Tag der Vorstellung durch einen Veterinärmediziner.

Von den gemeldeten Hengsten (auch ältere Hengste) müssen 14 Tage vor dem Körtermin Röntgenbilder beim Verband eingereicht werden. Diese dürfen nicht älter als 6 Monate sein. Die Beurteilung der Röntgenbilder erfolgt durch Herrn Dr. Zeitelhack. Die Kosten hierfür (pro Hengst  80,-€ + 19 % UST.) trägt der jeweilige Beschicker.

Die erforderlichen tierärztlichen Unterlagen dafür werden nach Anmeldeschluss zugesandt.

Medikationskontrollbestimmungen:
Zur Vorauswahl/Körung nicht zugelassen sind Hengste, denen eine Dopingsubstanz oder ein verbotenes Arzneimittel gemäß der Listen und Durchführungsbestimmungen der jeweils gültigen LPO (Teil C Rechtsordnung – FN Anti-Doping- und Medikationskontroll-Regeln für den Pferdesport – ADMR) verabreicht oder zur Beeinflussung der Leistung, Leistungsfähigkeit oder Leistungsbereitschaft irgendein Eingriff oder eine Manipulation vorgenommen wurde, unabhängig vom Verschuldner/Verursacher. Die Bewertungs-kommission ist berechtigt, jederzeit Medikationskontrollen als Stichproben anzuordnen.

Anmeldeschluss: 25. Januar 2021

Anmeldung und Boxenreservierung an den
Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V.
Hannah Schuchter
Landshamer Str. 11
81929 München
Tel: 089/926967-401
Fax: 089/907405

Die Boxen sind eingestreut. Futter ist selbst mitzubringen. Eine genaue Bekanntgabe des Zeitplans erfolgt nach Anmeldeschluss.

Hier finden Sie das Anmeldeformular zum download: Anmeldeformular Nachkörung    Ausschreibung Nachkörung WB

Hier finden Sie den Zeitplan und die Teilnehmerliste zum download:

Hier finden Sie das Ergebnis zum download:

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Hier gehts zum Informationssystem Pferd (IS-Pferd Online)
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