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Warmblut
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Online-Umfrage zur den Bedürfnissen der deutschen Verbraucher im Bezug auf Pflege- und Futtermittel für Pferde

Im Auftrag von De Paardendrogist untersucht Romy Haarthorn die Bedürfnisse der deutschen Verbraucher im Bezug auf Pflege- und Futtermittel für Pferde. Sie können ihr bei der Forschung weiterhelfen, indem Sie (wenn Sie Pferdebesitzer sind) die Umfrage ausfüllen und/oder an Bekannte mit Pferden weitergeben.
Der Fragebogen umfasst 22 Multiple-Choice-Fragen und die Bearbeitungsdauer beträgt etwa 5 Minuten.

Die Umfrage finden Sie hier: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScfA5GXvQUVoQPo83cszIzdzL1o7GVsCrCKPhFQrxbeV9yclA/viewform?usp=sf_link


Online-Umfrage zu den FN-Erfolgsdaten

Liebe Züchterinnen und Züchter,

mit einer Online-Umfrage, die sich an alle Abonnenten der FN-Erfolgsdaten sowie an alle zuchtbegeisterten Personen richtet, möchte die Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. herausfinden, wie das derzeitige Angebot der FN-Erfolgsdaten bei Ihnen ankommt, wie dieses genutzt wird und wie wir die FN-Erfolgsdaten in Zukunft noch besser machen können.

Wir würden uns freuen, wenn Sie den unten verlinkten Online-Fragebogen ausfüllen und so dazu beitragen würden, die FN-Erfolgsdaten in Ihrem Sinne weiterzuentwickeln. Die Umfrage dauert ca. 10-15 Minuten und läuft noch bis zum 24. Mai 2020.

Danke für Ihre Meinung
Ihr Erfolgsdaten-Team von FNverlag und FN

 

Hier geht es zur Umfrage: https://www.surveymonkey.de/r/MBMX86C


127. Bayerisches Zentral-Landwirtschaftsfest entfällt

Wegen Corona: Oktoberfest und ZLF müssen entfallen

Ministerpräsident Dr. Markus Söder und der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter haben am 21. April 2020 bekannt gegeben, dass das Münchner Oktoberfest in diesem Jahr nicht stattfinden wird. Die Bayerische Staatsregierung und die Landeshauptstadt München hätten wegen der Corona-Pandemie und der unkalkulierbaren Ausbreitungsgefahr durch Großveranstaltungen entschieden, dass die Wiesn und ähnliche Feste in Bayern in diesem Jahr nicht stattfinden dürfen. Oberbürgermeister Reiter erklärte: „Natürlich kann auch das Zentrale Landwirtschaftsfest aus den gleichen Gründen nicht stattfinden. Wenn das Oktoberfest nicht stattfindet, kann es auch das Zentrale Landwirtschaftsfest nicht geben.“ Der Bayerische Bauernverband bedauert, dass deshalb das traditionsreiche Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest 2020 entfallen muss. Wegen der aktuellen Corona-Pandemie hat der Bauernverband jedoch großes Verständnis für diese Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung und der Landeshauptstadt München.
www.zlf.de

Somit findet auch der für Montag, den 22. Juni 2020 geplante Auswahltermin auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem nicht statt.


Projekt zum equinen Headshaking Syndrom

Im Rahmen einer Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. Krieter soll am Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel den Ursachen des equinen Headshaking Syndroms auf den Grund gegangen werden. Das equine Headshaking Syndrom beschreibt eine Erkrankung des Pferdes, bei der die Pferde unwillkürlich und ohne erkennbares Bezugsobjekt stark mit dem Kopf schlagen und dadurch eine Gefahr für Pferd und Reiter darstellen können. Um den ökonomischen Hintergrund sowie Ausfälle im Sport bedingt durch diese Erkrankung abschätzen zu können, benötigen wir Ihre Hilfe.
Eine kurze Beschreibung dessen, was im Rahmen des Projekts geplant ist sowie die Kernergebnisse der vorangegangenen Masterarbeit, finden Sie nachfolgend als download. Um uns einen Überblick über den Status quo von Headshakern in der Zucht und im Sport zu verschaffen, bitten wir Sie, den Fragebogen auszufüllen, den Sie über diesen Link öffnen können: https://ww2.unipark.de/uc/Headshaking_D_Zu/
Der Zeitaufwand beträgt pro Pferd etwa 5 bis 10 Minuten. Am Ende des Fragebogens haben Sie die Möglichkeit weiteres Interesse zu bestätigen. Bitte folgen Sie den Anweisungen in der Umfrage. Selbstverständlich werden alle Angaben vertraulich und anonym behandelt und dienen ausschließlich der Datengrundlage dieser Doktorarbeit.

Projektplanung_EHS
Kernergebnisse_EHS


Stellungnahme unseres Vorstandes zur aktuellen SARS-COV-2 Problematik am 01. April 2020

Liebe Mitglieder,

ich möchte an dieser Stelle kein großes Statement zu der nach wie vor bedrohlichen Corona-Pandemie abgeben. Vieles ist von vielen Menschen, Experten, politischen Vertretern, Medienvertretern, befähigten und weniger befähigten Zeitgenossinnen und Zeitgenossen bereits gesagt, mehrfach wiederholt und interpretiert worden.
Fakt ist jedoch, dass keiner zuverlässig, verantwortungsvoll und seriös sagen kann, wie sich das Corona-Virus weiterentwickelt, wann es wirksame Medikamente und Impfungen dagegen gibt, wann die Infektions- und leider auch Todesrate abflachen wird, geschweige denn, ab wann wieder ein einigermaßen normales Leben eintreten kann.
Genauso wenig kann verlässlich Auskunft gegeben werden, welchen Schaden wir in unseren Zuchtbetrieben nehmen und wie der gesamte wirtschaftliche Schaden in unserem Freistaat, in der Bundesrepublik, in Europa und auf der Welt sein wird.
Aber jeder von uns kann mit seinem täglichen Tun und Handeln als Einzelner darauf hinwirken, dass der zu befürchtende Schaden beherrschbar bleibt. Durch Disziplin und strikter Beachtung der politisch angeordneten Maßnahmen, die unser Rechtsstaat – Gott sei Dank – zulässt.

Derzeit ist es für uns Pferdezüchter ausgesprochen schwierig, die sonst üblichen Abläufe eines Zuchtjahres umzusetzen. Zum großen Teil fanden keine Versammlungen und Hengstpräsentationen statt, hinter geplanten Stutbuchaufnahmeterminen, Fohlenprämierungs- und Auktionsauswahlterminen sowie Leistungsprüfungen stehen große Fragezeichen und eine Prognose bezüglicher Ersatztermine gleicht einem Blick in die Glaskugel. Ungewissheit pur.
Alle Verantwortlichen des Landesverbandes beobachten täglich das Geschehen und die Berichterstattungen zu Corona, tauschen sich ständig untereinander aus, korrespondieren mit den zuständigen Ministerien, mit der AGS und mit der FN, um möglichst früh entscheiden zu können, wann unsere Zuchtarbeit und unser Zuchtalltag wieder aufleben darf.

An dieser Stelle spreche ich der Dachorganisation FN ein großes Lob für die schnelle und umfassende Unterstützung sowie die hervorragende Informationspolitik aus. Danke dafür.

Unser allergrößtes Interesse gilt dem Erhalt unser aller Gesundheit.

Gleichwohl dürfen wir die bereits jetzt erkennbaren wirtschaftlichen Auswirkungen auf unseren Verband nicht aus den Augen verlieren. Die in jedem Fall notwendigen und richtigen Ausgangsbeschränkungen bedeuten für uns, nicht belegte Boxen im Stallbereich, Wegfall von Leistungsprüfungen, keine Einnahmen aus Dienstleistungen. Im Gegenzug fallen Personalkosten und Infrastrukturkosten weiter an. Natürlich haben wir mit unserem Personal vereinbart, in dieser Zeit der Ungewissheit aufgelaufene Überstunden und Resturlaube abzubauen. Dennoch muss eine Mindestbesetzung zur Erreichbarkeit für unsere Züchter und zur Versorgung und Beritt der im Stall befindlichen Pferde gewährleistet bleiben. Dies ist eine echte Herausforderung. Es ist sehr erfreulich, dass unser Personal nach wie vor gesund ist und sehr motiviert alle zwangsläufigen Entscheidungen mitträgt. Auch hierfür ein ganz großes Dankeschön.

Problematisch ist es jedoch, wenn wir unsere ursächliche Aufgabe, nämlich Pferde zu züchten, wegen diverser Beschränkungen nicht leisten können oder dürfen. Wenn wir jetzt unsere Stuten nicht bedecken oder besamen lassen können, ist das Zuchtjahr 2021 ein verlorenes Jahr, das uns auch Auswirkungen für die Zukunft bezüglich künftiger Körungen und Stutbuchaufnahmen bescheren wird. Es fehlt dann einfach ein ganzer Jahrgang.

Insofern ist unser Bestreben, trotz der außergewöhnlichen Umstände die Deck- und Besamungsaktivitäten einigermaßen aufrecht zu erhalten. Den aktuellen Stand zum Thema Pferdezucht und den damit ggf. verbundenen Transport der Pferde, können Sie auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unter den FAQ’s abrufen: http://www.stmelf.bayern.de/coronavirus

Ich weise Sie, liebe Züchterinnen und Züchter, inständig darauf hin, bei allen Verrichtungen in Bezug auf die Deck- und Besamungsaktivität unbedingt alle Auflagen des Infektionsschutzes und der Hygiene einzuhalten. Kein unmittelbarer Personenkontakt, kein Händeschütteln, umfassende Händehygiene, keine Aufenthalte. Beachten Sie zuverlässig die Anweisungen der Verantwortlichen der Deck- und Besamungsstationen. Und bedenken Sie, welche Konsequenzen eine Missachtung der Schutzvorkehrungen für Sie selbst und die Betreiber eines Deck- und Besamungsbetriebes nach sich ziehen kann. Behördliche Quarantäne, empfindliche Bußgelder, Betriebsschließung.

Bei allen Problemen die uns derzeit belasten, wünsche ich Ihnen erfolgreiche Stutenbelegungen.

Der Vorstand des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V. hat heute entschieden alle Veranstaltungen und Zusammenkünfte bis zunächst Ende Mai sowie die Landesschauen für alle Rassen am 20./21. Juni 2020 nicht durchzuführen. Dies betrifft vor allem die Stutbuchaufnahmen für alle Rassen. Diese werden nach derzeitigem Stand im Herbst nachgeholt. Definitive Planungen können erst nach Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen erfolgen. Wir bitten um Ihr Verständnis und werden Sie umgehend informieren sobald neue Termine feststehen. Unsere Bestrebungen sind ab Anfang Juni alle geplanten Termine durchzuführen um vor allem die Fohlenvermarktung zu gewährleisten.

Ungeachtet von Corona hatten wir uns im Landesverband vorgenommen, das im letzten Jahr stark diskutierte Thema Tierschutz in 2020 mit fundierten Beiträgen in unserem Zuchtheft Blickpunkt Zucht zu bedienen. An diesem Vorhaben werden wir, soweit uns die unplanbaren Ereignisse nicht beschränken, festhalten. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang die Information der Bayerischen Tierschutzbeauftragten, dass in Bayern kein Transportverbot für Pferde bei Hitze vorgesehen ist.
Vorausgesetzt, die Transporte erfolgen mit der gebotenen Fürsorge für unsere Pferde und mit bedacht. Also möglichst kurze Strecken, bevorzugt in frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden, mit bedarfsorientierten Tränkepausen usw.
Also alles Dinge, die wir als tierschutzbewusste Pferdeleute ohnehin schon bedenken und machen.

Nun mein größter Wunsch an Sie, Ihre Familienangehörigen, Lebenspartner/innen und lieben Vertrauten: Bleiben Sie gesund, kommen Sie gut durch diese schlimme Zeit.

Ihr

Georg Ochs
1.Vorsitzender
Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V.

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