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Bayerischer Haflinger
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Projekt zum equinen Headshaking Syndrom

Im Rahmen einer Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. Krieter soll am Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel den Ursachen des equinen Headshaking Syndroms auf den Grund gegangen werden. Das equine Headshaking Syndrom beschreibt eine Erkrankung des Pferdes, bei der die Pferde unwillkürlich und ohne erkennbares Bezugsobjekt stark mit dem Kopf schlagen und dadurch eine Gefahr für Pferd und Reiter darstellen können. Um den ökonomischen Hintergrund sowie Ausfälle im Sport bedingt durch diese Erkrankung abschätzen zu können, benötigen wir Ihre Hilfe. Eine kurze Beschreibung dessen, was im Rahmen des Projekts geplant ist sowie die Kernergebnisse der vorangegangenen Masterarbeit, finden Sie nachfolgend als download. Um uns einen Überblick über den Status quo von Headshakern in der Zucht und im Sport zu verschaffen, bitten wir Sie, den Fragebogen auszufüllen, den Sie über diesen Link öffnen können: https://ww2.unipark.de/uc/Headshaking_D_Zu/ Der Zeitaufwand beträgt pro Pferd etwa 5 bis 10 Minuten. Am Ende des Fragebogens haben Sie die Möglichkeit weiteres Interesse zu bestätigen. Bitte folgen Sie den Anweisungen in der Umfrage. Selbstverständlich werden alle Angaben vertraulich und anonym behandelt und dienen ausschließlich der Datengrundlage dieser Doktorarbeit. Projektplanung_EHS Kernergebnisse_EHS

Stellungnahme unseres Vorstandes zur aktuellen SARS-COV-2 Problematik am 01. April 2020

Liebe Mitglieder, ich möchte an dieser Stelle kein großes Statement zu der nach wie vor bedrohlichen Corona-Pandemie abgeben. Vieles ist von vielen Menschen, Experten, politischen Vertretern, Medienvertretern, befähigten und weniger befähigten Zeitgenossinnen und Zeitgenossen bereits gesagt, mehrfach wiederholt und interpretiert worden. Fakt ist jedoch, dass keiner zuverlässig, verantwortungsvoll und seriös sagen kann, wie sich das Corona-Virus weiterentwickelt, wann es wirksame Medikamente und Impfungen dagegen gibt, wann die Infektions- und leider auch Todesrate abflachen wird, geschweige denn, ab wann wieder ein einigermaßen normales Leben eintreten kann. Genauso wenig kann verlässlich Auskunft gegeben werden, welchen Schaden wir in unseren Zuchtbetrieben nehmen und wie der gesamte wirtschaftliche Schaden in unserem Freistaat, in der Bundesrepublik, in Europa und auf der Welt sein wird. Aber jeder von uns kann mit seinem täglichen Tun und Handeln als Einzelner darauf hinwirken, dass der zu befürchtende Schaden beherrschbar bleibt. Durch Disziplin und strikter Beachtung der politisch angeordneten Maßnahmen, die unser Rechtsstaat - Gott sei Dank - zulässt. Derzeit ist es für uns Pferdezüchter ausgesprochen schwierig, die sonst üblichen Abläufe eines Zuchtjahres umzusetzen. Zum großen Teil fanden keine Versammlungen und Hengstpräsentationen statt, hinter geplanten Stutbuchaufnahmeterminen, Fohlenprämierungs- und Auktionsauswahlterminen sowie Leistungsprüfungen stehen große Fragezeichen und eine Prognose bezüglicher Ersatztermine gleicht einem Blick in die Glaskugel. Ungewissheit pur. Alle Verantwortlichen des Landesverbandes beobachten täglich das Geschehen und die Berichterstattungen zu Corona, tauschen sich ständig untereinander aus, korrespondieren mit den zuständigen Ministerien, mit der AGS und mit der FN, um möglichst früh entscheiden zu können, wann unsere Zuchtarbeit und unser Zuchtalltag wieder aufleben darf. An dieser Stelle spreche ich der Dachorganisation FN ein großes Lob für die schnelle und umfassende Unterstützung sowie die hervorragende Informationspolitik aus. Danke dafür. Unser allergrößtes Interesse gilt dem Erhalt unser aller Gesundheit. Gleichwohl dürfen wir die bereits jetzt erkennbaren wirtschaftlichen Auswirkungen auf unseren Verband nicht aus den Augen verlieren. Die in jedem Fall notwendigen und richtigen Ausgangsbeschränkungen bedeuten für uns, nicht belegte Boxen im Stallbereich, Wegfall von Leistungsprüfungen, keine Einnahmen aus Dienstleistungen. Im Gegenzug fallen Personalkosten und Infrastrukturkosten weiter an. Natürlich haben wir mit unserem Personal vereinbart, in dieser Zeit der Ungewissheit aufgelaufene Überstunden und Resturlaube abzubauen. Dennoch muss eine Mindestbesetzung zur Erreichbarkeit für unsere Züchter und zur Versorgung und Beritt der im Stall befindlichen Pferde gewährleistet bleiben. Dies ist eine echte Herausforderung. Es ist sehr erfreulich, dass unser Personal nach wie vor gesund ist und sehr motiviert alle zwangsläufigen Entscheidungen mitträgt. Auch hierfür ein ganz großes Dankeschön. Problematisch ist es jedoch, wenn wir unsere ursächliche Aufgabe, nämlich Pferde zu züchten, wegen diverser Beschränkungen nicht leisten können oder dürfen. Wenn wir jetzt unsere Stuten nicht bedecken oder besamen lassen können, ist das Zuchtjahr 2021 ein verlorenes Jahr, das uns auch Auswirkungen für die Zukunft bezüglich künftiger Körungen und Stutbuchaufnahmen bescheren wird. Es fehlt dann einfach ein ganzer Jahrgang. Insofern ist unser Bestreben, trotz der außergewöhnlichen Umstände die Deck- und Besamungsaktivitäten einigermaßen aufrecht zu erhalten. Den aktuellen Stand zum Thema Pferdezucht und den damit ggf. verbundenen Transport der Pferde, können Sie auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unter den FAQ’s abrufen: http://www.stmelf.bayern.de/coronavirus Ich weise Sie, liebe Züchterinnen und Züchter, inständig darauf hin, bei allen Verrichtungen in Bezug auf die Deck- und Besamungsaktivität unbedingt alle Auflagen des Infektionsschutzes und der Hygiene einzuhalten. Kein unmittelbarer Personenkontakt, kein Händeschütteln, umfassende Händehygiene, keine Aufenthalte. Beachten Sie zuverlässig die Anweisungen der Verantwortlichen der Deck- und Besamungsstationen. Und bedenken Sie, welche Konsequenzen eine Missachtung der Schutzvorkehrungen für Sie selbst und die Betreiber eines Deck- und Besamungsbetriebes nach sich ziehen kann. Behördliche Quarantäne, empfindliche Bußgelder, Betriebsschließung. Bei allen Problemen die uns derzeit belasten, wünsche ich Ihnen erfolgreiche Stutenbelegungen. Der Vorstand des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V. hat heute entschieden alle Veranstaltungen und Zusammenkünfte bis zunächst Ende Mai sowie die Landesschauen für alle Rassen am 20./21. Juni 2020 nicht durchzuführen. Dies betrifft vor allem die Stutbuchaufnahmen für alle Rassen. Diese werden nach derzeitigem Stand im Herbst nachgeholt. Definitive Planungen können erst nach Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen erfolgen. Wir bitten um Ihr Verständnis und werden Sie umgehend informieren sobald neue Termine feststehen. Unsere Bestrebungen sind ab Anfang Juni alle geplanten Termine durchzuführen um vor allem die Fohlenvermarktung zu gewährleisten. Ungeachtet von Corona hatten wir uns im Landesverband vorgenommen, das im letzten Jahr stark diskutierte Thema Tierschutz in 2020 mit fundierten Beiträgen in unserem Zuchtheft Blickpunkt Zucht zu bedienen. An diesem Vorhaben werden wir, soweit uns die unplanbaren Ereignisse nicht beschränken, festhalten. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang die Information der Bayerischen Tierschutzbeauftragten, dass in Bayern kein Transportverbot für Pferde bei Hitze vorgesehen ist. Vorausgesetzt, die Transporte erfolgen mit der gebotenen Fürsorge für unsere Pferde und mit bedacht. Also möglichst kurze Strecken, bevorzugt in frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden, mit bedarfsorientierten Tränkepausen usw. Also alles Dinge, die wir als tierschutzbewusste Pferdeleute ohnehin schon bedenken und machen. Nun mein größter Wunsch an Sie, Ihre Familienangehörigen, Lebenspartner/innen und lieben Vertrauten: Bleiben Sie gesund, kommen Sie gut durch diese schlimme Zeit. Ihr Georg Ochs 1.Vorsitzender Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V.

Informationen rund um die Coronavirus-Problematik

Alle Informationen sowie Links dazu stellen wir Ihnen ab sofort auf einer neu eingerichteten Seite unserer Homepage zur Verfügung: www.bayerns-pferde.de/aktuelles/news/corona


Schließung für den Kundenverkehr

Aufgrund der aktuellen Situation zum Coronavirus und der Anordnung des Bundesministerium zur Schließung aller Sportstätten ist die Geschäftsstelle des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V. sowie das Ausbildungs-, Vermarktungs- und Leistungsprüfungszentrum München-Riem zur Zeit und bis auf Weiteres für jeglichen Kundenverkehr gesperrt. Lediglich Mitarbeiter haben Zutritt zu den Geschäftsräumen und dem Stallbereich.
Bitte richten Sie Ihre Anfragen telefonisch unter Tel. 089/926967-200 oder per Email an an uns. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Das Team der Geschäftsstelle des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V.


Erste Verkaufsschau im neuen Jahrzehnt

Riemer Pferdesamstag Am 07. März 2020 wird sich die Olympia-Reithalle wieder mit einem bunten Lot verkäuflicher Pferde füllen. Nachdem die Faschingsfeierlichkeiten abgeklungen sind, gilt es, sich mit der neuen Turniersaison zu beschäftigen und all diejenigen, denen noch das passende Pferd dafür fehlt, sollten am 07. März 2020 einen Blick nach München-Riem werfen. Der ehemals im März stattfindende Riemer Pferdemontag wurde auf den ersten Samstag im März verlegt, um es Interessenten und Verkäufern einfacher zu  machen, den Termin wahrzunehmen. Am bekannten Modus wird sich allerdings nichts ändern, wie gewohnt werden die Verkaufspferde in Paaren oder kleinen Gruppen in der Olympia-Reithalle dem Publikum präsentiert. Auch das Abreiten und Vorbereiten der Pferde findet direkt in der Olympia-Reithalle statt. Das ermöglicht die Gewöhnung an Musik und Zuschauer und erleichtert vor allem jungen Remonten den Auftritt. Neben der schriftlich ausliegenden Information zu den einzelnen Teilnehmern wird Verkaufsleiter Norbert Paul in gewohnt routinierter Art und Weise den Ausbildungsstand, das Pedigree und Exterieur sowie die Perspektive der Verkaufspferde kommentieren. Im Anschluss an die Präsentation steht es den Interessenten frei, mit Züchtern, Besitzern und Bereitern ins Gespräch zu kommen und die verkäuflichen Pferde Vorort probezureiten. Hierfür steht ebenfalls die Olympia-Reithalle zur Verfügung. Bitte denken Sie daran, dass dabei absolute Helmpflicht besteht! Für das leibliche Wohl aller Besucher und Teilnehmer während der Veranstaltung wird wie üblich das Team vom Café Windbeutel sorgen. Der Eintritt ist kostenfrei und das Lot der Verkaufspferde kann vorab auf der Homepage des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V. eingesehen werden. Ebenso erfolgt eine Vorstellung des Lots auf der Facebook- und Instagram-Seite des Verbandes. Anmeldung Sollten Sie Züchter, Besitzer oder Bereiter eines Pferdes sein, welches zum Verkauf steht, dann melden Sie es gerne für den Riemer Pferdesamstag am 07. März 2020 an. Das entsprechende Anmeldeformular finden Sie auf unserer Homepage in der Rubrik „Service“. Beachten Sie, dass durch eine frühzeitige Anmeldung, gefolgt von frühzeitiger Bewerbung, sowohl im Internet als auch in Printmedien, ein besserer Verkauf forciert werden kann. Bei Fragen rund um den Ablauf und die Anmeldung zum Riemer Pferdesamstag erreichen Sie Verkaufsassistentin Annalena Diebold unter Tel: 089/926967-202 oder per E-Mail an . hier finden Sie den Zeitplan - Riemer Pferdesamstag 07. März 2020 Lot der verkäuflichen Pferde: Verkaufspferd All the Best Verkaufspferd Corvette Verkaufspferd Darling Verkaufspferd Dichterfürst Verkaufspferd Flamenco Verkaufspferd Glameur Verkaufspferd Little Micky Verkaufspferd Malibu Verkaufspferd Pride Verkaufspferd Rockadero
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