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Riemer Jungpferde Cup 2018 – Rückblick

Turnier des Landesverbandes

Zum Riemer Jungpferde Cup, dem Turnier das der Landesverbands Bayerischer Pferdezüchter e.V. eigens für Nachwuchspferde ausschreibt, konnten auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem wieder zahlreiche Teilnehmer begrüßt werden.

Um die Teilnahme für die Züchter, Ausbilder und Reiter attraktiver zu machen, wurde die Ausschreibung für den Riemer Jungpferde Cup in diesem Jahr überarbeitet. Zugelassen waren nicht nur Pferde mit einem süddeutschen Abstammungsnachweis, sondern erstmals alle Pferde, Haflinger und Edelbluthaflinger. Die einzige Beschränkung gab es in der Reitpferdeprüfung, die als erste Sichtung für das Süddeutsche Championat durchgeführt wurde und somit für deutsche Pferde ausgeschrieben war. Auch die Verteilung der Springprüfungen auf Mittwoch und Donnerstag sowie der Dressurprüfungen auf das Wochenende waren eine sinnvolle Lösung, um die Pferde besser zu verteilen. Die Richtergruppe, bestehend aus Clarissa Busch, Brigitte Nowak, Ursula Veith, Rolf Beutler-Bath, Jürgen Strauß, Janusz Luniak und dem LK-Beauftragten Klaus Wolf. Als Parcourschef war Johann Sailer im Einsatz, der hervorragend von Parcourschefassistent Xaver Gindhart unterstützt wurde.

Parcoursspezialisten
Die Springcracks hatten zwar trockenes Wetter, jedoch stellte der stürmische Wind sie und das Parcoursteam des Öfteren vor so manche Herausforderung auf dem Hufeisenplatz. Den Auftakt am Mittwoch, den 25. April 2018 machte die Springpferdeprüfung Klasse A2*. In der ersten Abteilung platzierte sich die Springsiegerstute der Landesschau 2016 auf dem dritten Rang. Grandezza v. Curriculo/Luberon aus der Zucht von Bettina Meeß, Riegsee, und aus dem Besitz des Haupt- und Landgestüt Schwaiganger, Ohlstadt, wurde von Christof Göbel vorgestellt und erreichte eine Endnote von 8,2. Die zweite Abteilung gewann der in Bayern gezogene Sohn des Dollar D’Or SB/Balou du Rouet, Dollar`s Balou. Unter seiner Besitzerin Franziska Modlik kam der Wallach aus der Zucht von Elisabeth Samberger und Berit Malinka, Pilsach, auf eine Endnote von 8,6. Platz drei ging mit Lanci’s Lord v. Lordanos/Lanciano, gezogen von Georg Schweiger, Ingolstadt, und im Besitz von Svenja Heuberger, ebenfalls an ein Pferd aus bayerischer Zucht. Unter Kirsten Schweiger erreichte er eine Wertnote von 8,0.
Platz zwei in der ersten Abteilung der Springpferdeprüfung Klasse L ging an den Sohn des Coupe d’Or aus einer Contendro I-Mutter, Chateau Margaux. 8,3 lautete das Endergebnis des Nachwuchsspringpferdes aus dem Zuchtstall von Karl Gruber, Ingolstadt, der von Wolfgang Winter vorgestellt wurde. Chateau Margaux war im Jahr 2015 Bayerischer Vize-Champion der 5-jährigen Springpferde in Ingolstadt-Hagau.
Zuchtpferde aus Bayern konnten sich die Plätze zwei und drei in der Springpferdeprüfung Klasse M* sichern. Mit 8,4 ging die silberne Schleife an Pleasures Surprise v. Clearline Z/Papillon Rouge aus der Zucht von Dr. Max Kühner, München, und im Besitz von MK Sportpferde, Starnberg. Pleasures Surprise wurde von Julia Schönhuber vorgestellt. Mit Little bit bigger v. Los Angeles/Landprinz gewann ein Zuchtprodukt aus dem Hause Martin Schreder, Zwiesel, die weiße Schleife. Bei der Fohlenprämierung in Postmünster 2012 wurde der Los Angeles-Sohn als Prämienfohlen Gold herausgestellt, nun kam er unter Hanna Schreder auf eine Endnote von 8,3 in dieser Prüfung.
Am Donnerstag konnte sich Little bit bigger erneut mit an dritter Stelle platzieren. Dieses Mal in der Springpferdeprüfung Klasse M* mit einer Wertnote von 8,3. Die Springprüfung Klasse M* dominierten die Pferde aus der bayerischen Landespferdezucht. Sie belegten die Plätze eins bis drei. Siegerin dieser Prüfung war Pearl’s Bellina v. Balous Bellini/Cristo. Die Stute aus der Zucht und dem Besitz von Helmut und Kathrin Seiler, Mönchsdeggingen, wurde 2011 als Prämienfohlen Gold herausgestellt. Unter ihrem Reiter Patrick Afflerbach zeigte sie eine fehlerfreie Runde in 61,67 Sekunden. Knapp dahinter, ebenfalls fehlerfrei mit 62,42 Sekunden, war Ellena B v. Landprinz/Roquefort aus der Zucht Roland und Silvia Brunner, Mallmersdorf. Ellena B befindet sich im Besitz von Silvia Brunner und wurde von Michael Brunner unter dem Sattel vorgestellt. Auf Platz drei landete Roulette 134 v. Romanoff J/Lauritz J, gezogen von Nanni Jennissen, Friedberg, und im Besitz des Gestüt Jennissen. Unter Richard Gardner zeigte auch Roulette keine Fehler und kam nach 62,82 Sekunden ins Ziel.

Dressurpferde in der Olympia-Reithalle
Das 60er-Viereck in der Olympia-Reithalle wurde am Wochenende vom 28. und 29. April 2018 genutzt. Unter der Ansage von Saskia Reuss tanzten die Nachwuchshoffnungen mit dressurbezogenen Pedigrees in sechs angebotenen Prüfungen. Eröffnet wurde das Dressurwochenende am Samstag, den 28. April 2018 mit der Dressurpferdeprüfung Klasse A. Diese gewann auch gleich mit Gut Wettlkam’s Felice ein Pferd aus bayerischer Zucht. Die Fürstenball/San Amour-Tochter aus der Zucht von Thomas Müller, Großdingharting, wurde von dessen Frau Lisa Müller vorgestellt und ließ mit einer Endnote von 8,2 die Konkurrenz hinter sich. Als Bewegungssiegerin der Landesschau 2016 ist Gut Wettlkam’s Felice bereits hochdekoriert und trägt den Titel Staatsprämienanwärterin.
Platz zwei in der Dressurpferdeprüfung Klasse M ging an Quietschbunt v. Quaterback/Lord Loxley I unter Ralf Kornprobst. Der Fuchs aus der Zucht von Jakob und Martina Reglauer, Wangen, und im Besitz von Falk Pewestorf erreichte eine Endnote von 7,8.
In der Dressurpferdeprüfung Klasse L wurde die 7,5 gleich dreimal vergeben und damit der zweite Platz. Zwei Pferde davon stammen aus dem bayerischen Zuchtgebiet. Zum einen war dies aus der Zucht und dem Besitz von Peter Walter, Biessenhofen, der Belissimo M/Regazzoni-Sohn, Belcanto unter Ramona Ritzel. Zum anderen erreichte Staatsprämienanwärterin Giulianna v. Bon Bravour/Sir Donnerhall aus der Zucht von Dieter Hilz, Klingenbrunn, unter ihrer Besitzerin Ramona Ritzel die 7,5.
Die Dressurprüfung Klasse S* dominierte Uwe Schwanz. Er gewann diese Prüfung nicht nur, sondern er platzierte an zweiter Stelle mit 71,230 % den in Bayern gezogenen Bob Dylan. Der Sohn des Boston/Rivero II wurde im bayerische Haupt- und Landgestüt Schwaiganger, Ohlstadt, gezogen und befindet sich nun im Besitz der Turnier-u. Ausbildung U.Schwanz GmbH.
Die Reitpferdeprüfung für 4-jährige Pferde diente als erste Sichtung für die in Bayern gezogenen Reitpferde zu den Süddeutschen Championaten in Nördlingen. Hier gewann mit einer souveränen Runde Dagobert v. Destano/Donnerhall. Der Rappe aus der Zucht von Gabriele Eder, Osterhofen, erhielt bereits als Fohlen in Pattendorf die Fohlenprämie Gold. Unter seiner Besitzerin Geertje Hesse-Wadenspanner erhielt Dagobert jeweils eine 9,0 für seinen Schritt und die Ausbildung. Am Ende siegte er deutlich mit einer Wertnote von 8,5. Platz zwei ging an die Tochter des Escolar aus einer Coriograf B-Mutter, Wild-Elektra. Die Staatsprämienanwärterin aus der Zucht und dem Besitz von Johann und Katja Schmid, Goldach wurde von Besitzerin Katja Schmid vorgestellt und erreichte eine Endnote von 8,2.

Die LVM-Wertung für das beste süddeutsche Pferd gewann der DSP-Wallach Lebouché v. Levistano/Baloubino B aus der Zucht von Heiko Wiedner, Lossatal und im Besitz von Simone Blum. Lebouché erreichte unter seinem Reiter Hans-Günther Goskowitz Rang fünf in der Springpferdeprüfung Klasse M*, den zweiten Platz in der Springprüfung Klasse M2* und konnte sich an vierter Stelle in der Springprüfung Klasse S* mit Stechen einreihen.

Beim Riemer Jungpferde Cup 2018 konnten wieder spannende Ritte gesehen werden und das Resümee zur veränderten Ausschreibung lässt ein positives Fazit zu. Die Teilnehmer fanden hervorragende Bedingungen vor und die Richtergruppe entschied nachvollziehbar und fair. Alles in allem war dies ein sehr gelungener Auftakt in die Turniersaison und wir freuen uns zahlreiche Teilnehmer in der kommenden Saison bei den verschiedenen Championaten wieder zu sehen.

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