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News Dt. Sportpferd
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Große Ehrung und runde Geburtstagsgrüße für Hans Schiller

Am Landesschausamstag, dem 15. Juni 2019 zeichnete der Leitende Ministerialrat Maximilian Putz den 3. Vorsitzenden des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V., Hans Schiller, mit der Bayerischen Staatsmedaille in Bronze aus.

Gratulation an Hans Schiller vom Ltd. MR Maximilian Putz (Foto: Hubert Fischer)

Er gilt als das Gesicht der bayerischen Haflinger- und Edelbluthaflingerzucht. Seit über 20 Jahren prägt Hans Schiller den Weg der Rasse Haflinger auf regionaler-, Verbands-, Bundes- und internationaler Ebene entscheidend mit und begleitet seit der Entwicklung ebenso das Interessenfeld der Rasse Edelbluthaflinger. Als versierter und erfahrener Pferdekenner machte er sich über viele Jahre hinweg einen Namen und ist als gefragter Richter, auch mit internationalem Renommee, für seine wortgewaltigen Schaukritiken bekannt. Als Initiator vieler Veranstaltungen rund um den Haflinger und Edelbluthaflinger zeigt er sich unermüdlich und energisch als Kämpfer mit Herzblut für die Zucht und Bedeutung der blonden Rassen. Mit einem stets offenen Ohr für die Interessen der Züchter gehört seine Motivation gleichwohl den Alteingesessenen, Neulingen aber auch immer der jungen Generation der Pferdezüchter. Schon seit Kindesbeinen mit den hübschen Blonden aufgewachsen, zeigt ein züchterischer Rückblick, mit u.a. sechs selbstgezogenen gekörten Hengsten und mehr als 17 Staatsprämienstuten aus eigener Zucht sowie vier Siegen auf der Landesschau, eine beeindruckende Karriere. Mit der Amtsausübung als 3. Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V. seit 2010 und dem 2. Vorsitz im Pferdezuchtverband Oberbayern e.V. trägt Hans Schiller seit vielen Jahren die Mitverantwortung für Entscheidungen auf Verbandsebene. Als Zugpferd der Haflinger- und Edelbluthaflingerzüchter nimmt er seit 1998 dessen Rassevorsitz ein und hat als Vorstandsmitglied der Haflinger Welt-Zucht- und Sportvereinigung seit dessen Gründung 2013, auch international die Zügel mit in der Hand. Große regionale Verbundenheit zeigt er zur Haflingerzuchtvereinigung Oberland e.V., dessen Finanzen er in seiner Tätigkeit als Kassier schon viele Jahre fest im Griff hat.
Gleichwohl gratulieren wir Hans Schiller noch einmal herzlich zu seinem 60. Geburtstag, den er am 16. Juni 2019 feiern durfte. Wir möchten uns an dieser Stelle für viele Jahre beherzten Einsatz und großes Engagement bedanken und wünschen ihm für die Zukunft viel Glück und Gesundheit sowie weiterhin viel Tatkraft und Freude mit den Haflingern.

Die Vorstandschaft mit allen Mitarbeitern des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V. und der Regionalverbände


Siegerstuten Landesschau 2019

Für die diesjährige Landesschau des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V. wurde von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft – Institut Tierzucht wieder die Vergabe von Staatsprämienanwartschaften in Bayern gemäß den Richtlinien für die Verleihung des Prädikats „Staatsprämienstute“ genehmigt. Insgesamt bewarben sich 159 Stuten der Rassen Süddeutsches Kaltblut, Haflinger, Edelbluthaflinger und Warmblut am 15. und 16. Juni 2019 um die Titel sowie die Siegerschärpen.

Bei sommerlichem Wetter fanden am 15. Juni 2019 hunderte Züchter, Besitzer, Vorführer und Freunde der Rassen Haflinger, Edelbluthaflinger und Süddeutsches Kaltblut den Weg auf die geschichtsträchtige Olympia-Reitanlage in München-Riem, um der wichtigsten Veranstaltung rund um die besten Stuten der bayerischen Landespferdezucht beizuwohnen. Parallel auf zwei Ringen stellten sich die Stuten, die bei den diesjährigen Stutbuchaufnahmen die Zulassung zur Landesschau erhalten hatten, den entsprechenden Kommissionen.

 Süddeutsches Kaltblut
Die Kommission, bestehend aus dem bayerischen Zuchtleiter Torsten Große-Freese, Dr. Matthias Görbert, Josef Erhart, Stefan Erhart und Hermann Ober, beurteilte 71 Süddeutsche Kaltblutstuten in neun Ringen. Insgesamt wurden 34 Staatsprämienanwartschaften vergeben und 18 Endringstuten konkurrierten um die Schärpen.
Als Siegerstute wurde die KN 41 Havanna auserkoren. Die Tochter des Bundesprämienhengstes Silvester stammt aus der Staatsprämienstute Herlinde v. Schwarz-Weiss. Kaspar Jun. Mair, Weyarn, hat die 3-jährige Fuchsstute gezogen und präsentiert. (Foto links @ Hubert Fischer)
Als 1. Reservesiegerin zog die KN 66 Utopia v. Elitehengst Rupertiwinkel aus der Staatsprämienstute Unabella v. Normano vor. Die 3-jährige Braune wurde von Züchterin Barbara Maurer, Großweil, ausgestellt.
Den Titel der 2. Reservesiegerin gewann mit der KN 9 Violetta II aus dem bayerischen Haupt- und Landgestüt Schwaiganger, Ohlstadt. Die 4-jährige Tochter des Gestütshengstes Vivaldi aus der Staatsprämienstute Nusserl v. Nussknacker hat nun die Staatsprämienanwartschaft erreicht und tritt damit in die Fußstapfen ihrer Vollschwester, der Staatsprämienstute Violetta.
An die ganggewaltige KN 30 Perle v. Retter aus der Staatsprämienstute Paulina v. Rupp wurde die Schärpe der Bewegungssiegerin vergeben. Die 3-jährige Braune stammt aus der Zucht von Ernst Steffl, Übersee. Perle wurde von Michael und Martin Streif, Steingaden, präsentiert.

Haflinger
18 Haflingerstuten traten in drei Ringen vor die Richtergruppe, die aus der Zuchtleiterin des Bayerischen Zuchtverbandes für Kleinpferde und Spezialpferderassen e.V. Claudia Eikermann, Hans-Willy Kusserow, Ludwig Köpf und dem Rassevorsitzenden Hans Schiller bestand. Am Ende wurden insgesamt neun Staatsprämienanwartschaften vergeben, während sich im Endring die fünf besten Rassevertreterinnen um die Siegertitel bewarben.

Mit der KN 72 dominierte die 4-jährige Ozeana v. Star Royal aus der Elite- und Staatsprämienstute Odessa v. Angelo das Feld der Haflingerstuten. Ozeana stammt aus der Zucht von Johann Kappelsberger, Dietramszell, und befindet sich im Besitz von Angela Schmidt-Petito, Aschering. (Foto links @Hubert Fischer)
Die 3-jährige KN 86 Novelle wurde gleich mit zwei Schärpen dekoriert, denn sie wurde sowohl zur 1. Reservesiegerstute, als auch zur Bewegungssiegerin gekürt. Karl Stadler, Ziemetshausen, hat die Tochter des Sternwächter aus der Elite- und Staatsprämienstute Novelle v. Winterstein gezogen.
Züchter Thomas Pohl, Kochel am See, konnte mit seiner Haflingerstute Gordana die 2. Reservesiegerin stellen. Die 3-Jähgie mit der KN 88 stammt v. Noville-M ab und geht auf die Leistungsstute Gina v. Nordboee zurück.

 

Edelbluthaflinger
Bei den Rassevertreterinnen mit Araberblutanteil wurden 28 Stuten auf fünf Ringen von der Kommission bewertet. 14 Mal wurde die Staatsprämienanwartschaft vergeben und im Endring wurden die sieben besten Stuten nochmals aufgetrieben, um die Siegerinnen zu ermitteln.

Als Siegerstute Edelbluthaflinger wurde die KN 113, die Almsommer-Tochter Halina aus der Staatsprämienstute Highlight v. Alibaba, vorgezogen. Paul Grath, Stiefenhofen, hat die 3-jährige Halina gezüchtet und vorgestellt. (Foto links @ Hubert Fischer)
KN 119 Piroschka v. Bundesprämien- und Prämienhengst Weritano aus der Staatsprämienstute Primavera wurde mit dem Titel der 1. Reservesiegerin dekoriert. Michael und Siegfried Babel, Sulzberg, haben die 3-Jährige gezogen und ausgestellt.
Mit der KN 121 wurde Wiebke als 2. Reservesiegerin gefeiert. Aus dem Züchterstall von Siegfried Hibler, Raisting, stammt die Tochter des Bundesprämienhengstes Narius aus einer Allgaier-Mutter.
Johannes Kirchberger, Fischbachau, konnte sich über den Titel der Bewegungssiegerin für seine KN 117 Akleia freuen. Die 3-jährige Tochter des Bundesprämienhengstes Armani Ass wurde aus der Staatsprämienstute Amarena v. Aaron B gezogen.

Warmblut
Am Sonntag nahmen die Warmblutstuten den Ring ein und präsentierten sich den Richtern Prof. Dr. Cornelia Deeg, Zuchtleiter Torsten Große-Freese, Dr. Matthias Görbert und Jakob Maier. Aus den 43 aufgetriebenen Stuten wurden 13 für den Endring ausgewählt. 39 Stuten tragen künftig das Prädikat Staatsprämienanwärterin. Einmal wurde die Bayernprämienanwartschaft vergeben.

Als Siegerstute ging die KN 47 Amore Grandezza v. Dante Weltino aus der Elite- und Staatsprämienstute Axana v. Lord Sinclair I hervor. Züchterfamilie Jakob und Martina Reglauer, Wangen, war die Freude deutlich anzusehen, hatten sie doch die Anpaarungsentscheidung für die heute 3-jährige Braune getroffen.
Die zweite Schärpenträgerin für das Haupt- und Landgestüt Schwaiganger, Ohlstadt, wurde mit der 1. Reservesiegerin die KN 30 Granati. Die 3-jährige Schwarzbraune stammt ab v. Illuminati aus der Leistungsstute Granada v. Ars Vivendi. Die gezeigte Leistung der Stute verdient besondere Beachtung, da sie aufgrund eines Koppelunfalls ein Auge verlor, was ihr während der Präsentation jedoch nicht anzumerken war. Vor Ort war die Freude über Granatis 1. Reservesiegertitel sowohl bei Landstallmeisterin Cornelia Back als auch beim ehemaligen Landstallmeister Dr. Eberhard Senckenberg groß.
Den Titel der 2. Reservesiegerin sicherte sich die KN 24 Rose of Joy. Die 4-jährige Dunkelbraune v. Goldberg/Rousseau wurde von Brigit Liebhaber, Krumbach-Hohenraunau, gezüchtet und ausgestellt.
Für Birgit Liebhaber gab es mit einer weiteren Schärpenträgerin doppelten Grund zur Freude. Sie stellte mit der KN 10 Terra Cassilana v. Cassilano aus der Prämienstute Terra Luna v. Chambertin die Springsiegerin. Die braune 3-Jährige sorgte mit ihrem kraftvollen Springen für Aufsehen und gewann damit den Titel.
Als Bewegungssiegerin zeichnete die Richtergruppe die KN 117 Claire de Lune aus. Die 3-jährige Rock For Me-Tochter aus der Staatsprämienstute Capriciosa B. v. Boston, gezogen von Anton Schindele jun., Unterthingau, befindet sich im Besitz von Tanja Waller, Aßling.

Die Landesschau des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V. war auch in diesem Jahr ein absolutes Highlight im Veranstaltungskalender. Die besten Stuten des Landes wurden aufgetrieben und demonstrierten die moderne sowie erfolgreiche bayerische Pferdezucht.

Ergebnisse Süddeutsches Kaltblut
Endring Süddeutsches Kaltblut
Ergebnis Haflinger
Endring Haflinger
Ergebnis Edelbluthaflinger
Endring Edelbluthaflinger
Ergebnis Warmblut
Endring Warmblut


DSP-Titel für Sammy Davis jr. und Cuba Libre

Ehre wem Ehre gebührt

 Bereits seit 2017 führt der Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V. eine Sportförderung für herausragende Sportpferde aus dem bayerischen Zuchtgebiet durch, die insbesondere die Vergabe des Namenszusatzes „DSP“ beinhaltet.

Sammy Davis jr. v. San Remo unter Dorothee Schneider
Foto: Fischer

DSP Sammy Davis jr. ist ein absolutes Aushängeschild der bayerischen Landespferdezucht im internationalen Dressursport. Im Mai 2006 brachte Leistungsstute Wenja v. Wenckstern den lackschwarzen Sohn des San Remo zur Welt. Gezüchtet haben das Bayerische Warmblut die Eheleute Hans und Heidi Volkert aus dem fränkischen Rittersbach. Die Ausbildung des Wallachs aus dem Beitz von Matthias Herbert oblag bis 2013 Dr. Cornelia Herbert. Unter ihrem Sattel erzielte DSP Sammy Davis jr. Platzierungen von Reitpferdeprüfungen, die er 4-jährig absolvierte, über Dressurpferdeprüfungen von Klasse A bis L und schließlich sammelten die beiden noch Schleifen in Dressurprüfungen der Klasse S*. Ab dem Jahr 2016 präsentierte Championatsreiterin Dorothee Schneider den Rappen im Viereck und es begann die steile Karriere von „Sammy“. Der San Remo-Sohn gewann eine S3*-Prüfung nach der anderen und verbuchte zahlreiche Ranglistenpunkte in Grand Prix Prüfungen. Er gewann in dieser Saison das Louisdor-Preis-Finale in Frankfurt und wurde unter seiner Reiterin 2017 in den A-Kader berufen. Im Jahr 2017 gewannen Sammy Davis jr. und Dorothee Schneider bei der Deutschen Meisterschaft in Balve Bronze in der Kür, waren beim CHIO Aachen im siegreichen Nationenpreis-Team, sie wurden Mannschaftseuropameister in Göteborg und dominierten die Weltcup-Kür in Salzburg. Auch im Jahr 2018 setzte der Senkrechtstarter seine Traumkarriere mit den Weltcup-Erfolgen in Neumünster und im Finale von Paris fort. Hinzu kamen bei der Deutschen Meisterschaft die Bronzemedaille im Special und Silber in der Kür. Nach dem Sieg im Nationenpreis Aachen, gehörte das Paar zur Deutschen Equipe bei den World Equestrian Games in Tryon/USA, wobei die deutsche Mannschaft die Goldmedaille mit nach Hause nahm. Auch 2019 war Sammy Davis jr. für das Weltcup-Finale in Göteborg qualifiziert, jedoch konnte er wegen eines leichten Infekts nicht teilnehmen. Im internationalen Dressursport ist der Rappe aus der Zucht der Volkerts nicht mehr wegzudenken. Deswegen freut sich das Team des Landesverbandes umso mehr, dass nun der DSP-Titel von solch einem Dressurtalent getragen wird.

DSP Cuba Libre hebt ab

Cuba Libre v. Con Spirit unter Helmut Schönstetter
Foto: LL-Foto

Im wunderschönen bayerischen Haupt- und Landgestüt Schwaiganger in Ohlstadt kam im März 2010 der Braunschimmel namens Cuba Libre zur Welt. Er ist ein Sohn des Prämienhengstes Con Spirit aus der Leistungsstute Delphi v. Asti Spumante. Der Staatshengst wurde 2014 in München-Riem gekört und absolvierte im Herbst desselben Jahres in Marbach seine 70-tägige Hengstleistungsprüfung. Auch die ersten Turniererfolge stellten sich schon 4-jährig ein, als er unter Gestütsreiter Christof Göbel die ersten Springpferdeprüfungen der Klasse A gewann. Künftig übernahm Helmut Schönstetter die Zügel des Schimmelhengstes und sie sammelten in der Turniersaison 2015 zahlreiche Erfolge in Springpferdeprüfungen der Klassen L und M*. Im Jahr 2016 folgten die ersten internationalen Siege und Platzierungen in Springprüfungen für junge Pferde CSIYH* bis 1,40 m unter Helmut Schönstetter und Max Kühner. Mit Cuba Libre stellte das Haupt- und Landgestüt den Bayerischen Champion der 6-jährigen Springpferde 2016 in Ingolstadt. 2017 bewiesen Deckhengst Cuba Libre und Helmut Schönstetter mit ihren Erfolgen bis CSI4*-Prüfungen, dass sie ein gutes Team sind. Mit dem Sieg in Wiener Neustadt im Championat der 7-jährigen Pferde sorgte das Erfolgsduo für Aufsehen. Die Turniersaison 2018 verlief genauso hervorragend für den Schimmel DSP Cuba Libre. Sowohl unter Schönstetter, als auch unter Kühner verbuchte der Con Spirit-Sohn Erfolge in der schweren Klasse. Der Hengst war in Vejer de la Frontera, Hagen – a.T.W., München-Riem, Villach, Gross Viegeln, Samorin, Dinard, Frankfurt, London Olympia, Cervia und Ebreichsdorf am Start und vertrat die bayerische Landespferdezucht sowie die Farben Schwaigangers in internationalen Springprüfungen CSI5* bis 1,55 m. Am vergangenen Wochenende konnte Cuba Libre unter Helmut Schönstetter den Großen Preis beim 45. Mooser Pfingstturnier, einem S2*-Springen mit Stechen, für sich entscheiden und lieferte damit ein aktuelles Top-Ergebnis. Der Staatshengst Cuba Libre soll sich derzeit auf seine sportliche Laufbahn fokussieren können, deswegen ist von ihm über das bayerische Haupt- und Landgestüt Schwaiganger nur Tiefgefriersamen erhältlich. Sein erster Fohlenjahrgang wird in diesem Jahr 3-jährig und der ein oder andere Nachkomme wird auf der züchterischen oder sportlichen Ebene in Erscheinung treten. Für die Landesschau in München-Riem ist seine Tochter Fiona aus der Staatsprämienstute Fiola v. Royal Ascot zugelassen.


Warmblut-Fohlenauktion feiert Premiere

Bayerische Warmblut-Fohlenauktion bei Pferd International

Am Samstag, den 01. Juni 2019 nutzte Verkaufsleiter Norbert Paul mit seinem Team die weltweit beachtete Bühne der Pferd International auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem, um ein hochqualitatives Fohlenlot aus der Bayerischen Warmblutzucht an die Meistbietenden zu verauktionieren.

Elf Fohlen mit höchstinteressanten Abstammungen wurden ausgewählt und machten ihre Aufwartung im exklusiven Rahmen von Pferd International, dem Megaevenet rund ums Pferd, zu dem die Reiter, Besucher und Interessierte aus den verschiedensten Sparten des Sports und dem Freizeitbereich in München-Riem zusammen kommen. Für jeden Geschmack ist etwas geboten und mit der Fohlenauktion des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V. wurde ein großer Showrahmen genutzt, um die Nachzucht des Jahrgangs 2019 erfolgreich zu vermarkten.
Auf dem großen Springplatz, dem Hufeisenplatz Gras wurden die quietschfidelen Youngsters neben ihren Müttern dem Publikum präsentiert. Freitagnachmittag und Samstagvormittag machten die Fohlen unter der Moderation von Norbert Paul Werbung in eigener Sache und zeigten sich in der beeindruckenden Kulisse des großen Turniers völlig losgelassen. Mit der Unterstützung der Jungzüchter Bayern strahlten die Warmblut-Fohlen, die sich sowohl für Dressur- oder aber für Springsport als auch für die Zucht mit Pedigrees empfahlen, die man besser nicht hätte wählen können. Zahlreiche Sportreiter erkannten die Qualität der frühgeborenen Fohlen und sicherten sich bei dieser Fohlenauktion Nachwuchs für ihren Stall, der eine vielversprechende Zukunft offeriert. Auch das restliche Publikum zeigte sich von den Fohlen sehr begeistert und die Stimmung rund um den Hufeisenplatz Gras stieg innerhalb weniger Momente, sobald die jungen Stuten und Hengste ihre großen Auftritte am Freitagnachmittag und am Samstagvormittag hatten. Norbert Paul kommentierte die Auftritte mit Pedigree-Informationen und sachdienlichen Hinweisen zu den verkäuflichen Fohlen.

Zwei Preisspitzen
Am Samstagabend nach dem großen Barrierespringen stand die Auktion auf dem Programm. Auktionator Hendrik Schulze Rückamp eröffnete um 18.30 Uhr die Versteigerung und entlockte den Bietern mit seiner charmanten Art und Weise die Gebote. Bei dieser ersten Warmblut-Fohlenauktion im Rahmen von Pferd International feierte der Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V. eine gelungene Premiere. Gleich zwei Züchter konnten sich freuen, denn ihre Fohlen erzielten jeweils die Preisspitze von 11.000 Euro.
Mit der Katalognummer 8 wartete ein dunkelbraunes Hengstfohlen, abstammend von Weltcup- und Nationenpreissieger Taloubet Z, gezogen aus der Staatsprämienstute Cornets Röschen v. Cornet Obolensky, mit feinster Springabstammung auf. Mit dieser Anpaarung stellte der Vorsitzende des Pferdezuchtverbandes Niederbayern Oberpfalz e.V., Hubert Berger aus Reisbach, sein züchterisches Knowhow unter Beweis. Der Taloubet Z-Nachkomme beeindruckte bereits bei den Präsentationen mit seiner energischen Bergauf-Galoppade und seiner unerschrockenen Präsenz. Mit Käufer Georg Albert fand er sein neues Zuhause bei einem treuen Kunden der Fohlenauktionen des Landesverbandes. Mit seinem geschulten Auge und seinem guten Gespür für vielversprechende Talente konnte „Jo“ bereits den ein oder anderen gekörten Hengst bei den DSP-Hengsttagen stellen.

Ebenfalls für 11.000 Euro fiel der Zuschlag für die Katalognummer 11. Dieser dunkelbraune Hengst stammt ab v. Baloutaire PS, einem 8-jährigen Sohn des Balou du Rouet, der bereits mit zahlreichen Siegen und Platzierungen in Springpferdeprüfungen bis Klasse M aufwarten kann. Das Fohlen vereint mit der Mutter Chilli Peppa v. Contendro I die Elite des Springsports und ließ zahlreiche Käuferherzen höher schlagen. Der typvolle Hengstanwärter bestach sowohl durch sein charmantes Auftreten, als auch durch seine kraftvolle Präsentation über alle drei Tage hinweg. Züchterin Andrea Herzog aus Reischach, die ihren Fachverstand mit dieser Anpaarungsentscheidung demonstrierte, war die große Freude ins Gesicht geschrieben. Am Ende hatte das Gestüt Pramwaldhof aus Österreich den längeren Atem im spannenden Bieterduell und sicherte sich den Zuschlag am Telefon.

Diese erste Bayerische Warmblut-Fohlenauktion im Rahmen von Pferd International erzielte für die elf zugeschlagenen Fohlen ein Gesamtergebnis von 72.000 Euro, während der Durchschnittspreis bei 6.590,90 Euro lag.

Auktionsergebnis

 


„Bayerns Sterne“ glänzen bei Pferd International

Einmal mehr wird sich vom 30. Mai bis 02. Juni 2019 die Olympia-Reitanlage in München-Riem mit tausenden Pferdefreunden, Reitsportbegeisterten und Profisportlern füllen, um das Mega-Event Pferd International zusammen zu feiern.

Auf einer solchen Veranstaltung in der Landeshauptstadt Bayerns, darf natürlich auch der Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V. nicht fehlen. Direkt am großen Springplatz wird ein Stand des Verbandes mit allgemeinen Informationen rund um die bayerische Pferdezucht für Sie bereitstehen. Sollten Sie außerdem auf der Suche nach einem Pferd sein, wartet das Vermarktungsteam des Landesverbandes mit einem Lot von sportlich äußerst interessanten Verkaufspferden für Sie auf. Die „Bayerns Sterne“ werden im Rahmen der Verkaufsschau täglich um die Mittagszeit auf dem großen Springplatz zwischen den Prüfungen präsentiert und können im Anschluss im Ausbildungs-, Vermarktungs- und Leistungsprüfungszentrum besichtigt werden.

Die Inserate unserer Verkaufspferde finden Sie hier:

Big Balou

Enigma

Magic Mike

Veni Vidi Vici

Ansprechpartner „Bayerns Sterne“

Im Vorfeld der Veranstaltung stehen Ihnen bei Fragen rund um die Verkaufsschau „Bayerns Sterne“ Verkaufsleiter Norbert Paul unter Tel: 0172/8510085 und Annalena Diebold unter Tel: 089/926967-202 oder per Email an annalena.diebold@lvbp.bayern.de gerne zur Verfügung. Während der Veranstaltung können Sie sich jederzeit an das Personal des Landesverbandes am Stand neben dem Richterturm wenden.

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