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Landeschampionate in Ingolstadt-Hagau

Von 3. bis 6. Juli 2014 gingen im Rahmen des Turniers in Ingolstadt-Hagau die Landeschampionate über die Bühne.
Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse dieser Veranstaltung.

Bayerische Landeschampions 2014
Reitpferde 3-jährig
Reitpferde 4-jährig
Dressurpferde 5-jährig
Dressurpferde 6-jährig
Springpferde 5-jährig – 1. Abteilung
Springpferde 5-jährig – 2. Abteilung
Springpferde 6-jährig – 1. Abteilung
Springpferde 6-jährig – 2. Abteilung

Landeschampionate Ingolstadt 2014

Erstmals wurden die Landeschampionate in Bayern nicht am Tag des jungen Pferdes in Ansbach, sondern im Rahmen der Reitertage in Ingolstadt-Hagau vom 3. bis 6. Juli 2014 ausgetragen.
Die Einbettung in das große Turnier mit Bundeschampionatsqualifikationen und Prüfungen bis zur schweren Klasse, lockte nicht nur zahlreiche Top-Reiter, sondern auch ebenso viele Zuschauer auf die herrliche Reitanlage im Herzen Bayerns.
Die bayerischen Champions der 5-jährigen Dressur- und Springpferde wurden am Freitag ermittelt. Bei den Dressurpferden Championesse_Guapa (6)konnte Guapa v. Belissimo M/Rivero II, aus der Zucht von Toni Kornes, unter ihrer Besitzerin Patricia Freytag ihren Titel vom Vorjahr verteidigen. Die Fuchsstute belegte zwar mit 7,4 den zweiten Platz hinter dem Württemberger Superman, konnte sich jedoch als bestes bayerisch gezogenes Pferd den Titel holen. Ähnlich erging es Gerona v. Question d’Honneur B/Argentinus, aus der Championesse_Gerona (4)Zucht und im Besitz des Vorsitzenden des Pferdezuchtverbandes Niederbayern/Oberpfalz e.V., Hubert Berger, im Championat der 5-jährigen Springpferde. Die Prüfung war gleichzeitig Einlaufprüfung zur Bundeschampionatsqualifikation am Samstag und damit war die Konkurrenz sehr hoch und die bayerischen Pferde eher in der Unterzahl. Gerona schaffte jedoch den Sprung in die Platzierung und konnte sich mit einer Wertnote von 8,1 als bestes bayerisches Pferd den Titel sichern. Vorgestellt wurde die Braune von Julia Schönhuber.
Bei der Bundeschampionatsqualifikation am Samstag holte sich der bayerisch gezogene Showdown v. Stalypso/Acord II, aus der Zucht Champion_Quite Earb (3)von Christian Schmoll unter seinem Besitzer Dominik Hieber nicht nur die goldene Schleife, sondern mit einer Wertnote von 8,6 obendrein ein Ticket für das Bundeschampionat der  5-jährigen Springpferde in Warendorf.
Die Championate der 6-Jährigen am Samstag wurden hingegen durch sehr souveräne Leistungen von zwei Bayern gewonnen. Der Titel im Springpferdechampionat ging mit einem überragenden Ergebnis von 8,9 an den bereits zum Bundeschampionat qualifizierten Wallach Quite Earb v. Quadrigus M/Quidam’s Rubin, gezogen von Hannes Meindl und vorgestellt von seinem Besitzer Johannes Holzeder. Bei den Dressurpferden konnte sich der ebenfalls bereits zum Bundeschampionat qualifizierte Hengst Hermes v. Hotline/Lanciano, aus der Zucht von Martin Niedermair und im Besitz von Hildegard Riedmaier mit 8,1 unter seinem Reiter Uwe Schwanz den Titel holen. Das war der vierte M-Sieg in Folge für dieses Paar in der laufenden Saison.

Heißer Titelkampf beim Reitpferdechampionat
Spannend wurde es am Sonntag bei den Reitpferdechampionaten, die bei Höchsttemperaturen um die 30 Grad ausgetragen wurden und die jungen Pferde viel Kraft kosteten. Bei den 4-jährigen Stuten und Wallachen gab es erstmals drei punktgleiche Elysee_Championesse 4-j._St+Wa_Fisch (6)Sieger und in diesem Fall entschied das beste Ergebnis des Fremdreitertests über die Vergabe des Titels. Die Stute Elysee v. L’Espoir/Ehrentanz I, aus er Zucht und dem Besitz von Ludwig Fischer vom Gestüt Greim, schaffte unter ihrem Reiter Ferdinand Fisch mit dem drittbesten Ergebnis von 40 Punkten, was einer Wertnote von 8,0 entsprach, den Einzug in das Finale Teil B mit Fremdreitertest. Im Gegensatz zu ihren Konkurrentinnen schien ihr die Hitze nichts auszumachen und so zeigte sie sich sowohl unter Anita Schweiger als auch Thomas Hahn, stets frisch, kraftvoll und leistungsbereit. Anita Schweiger war von Elysees Rittigkeit und positiver Arbeitseinstellung derart angetan, dass sie ihr eine Fremdreiternote von 9,5 gab. „Das Pferd hat so viel Spaß gemacht, da wollte ich gar nicht mehr aufhören“, so Schweiger. Auch ihr Reiter Ferdinand Fisch war absolut überwältigt: „Seit Jahren wünsche ich mir einmal dieses Championat zu gewinnen und endlich hat es geklappt!“ Die beiden weiteren ersten Plätze teilten sich die Vorjahressiegerin Rose of Bavaria v. Bordeaux/Florestan I, gezogen von Dr. Rainer und Heidi Heuschmann, im Besitz des Dressurstalls Irina Reisinger und vorgestellt von Kerstin Kronaus sowie Chilly Jam v. Romanov Blue Hors/Compliment, gezogen und im Besitz von Dr. Andreas Drosten und vorgestellt von Irene Kovac. Die lackschwarze Rose of Bavaria zeigte sich im Teil A der Prüfung mit überragenden Grundgangarten und bester Rittigkeit, wofür sie von den Richtern Dr. Dieter Schüle, Johann Speth und Reinhard Seim 41 Punkte (WN 8,2) erhielt und als Beste in Teil B einzog, wo ihr leider etwas die Kraft ausging und sie auf eine Fremdreiter-Durchschnittsnote von 8,0 kam.
Im Reitpferdechampionat der 3-jährigen Stuten und Wallache gab es ein Wiedersehen mit Bulgari v. Balesteros/Londonderry, der Preisspitze der diesjährigen Süddeutschen Reitpferdeauktion in München-Riem. Anfang April wurde der Fuchshengst aus der Zucht von Anton Schindele für 80.000 Euro an die Dressurreiterin Stefanie Weihermüller verkauft, nach der Auktion gelegt und verblieb zur weiteren Ausbildung bei der Limbecker GmbH auf Gut Adelsried. Nina Schultes stellte den Wallach im Championat der 3-Jährigen in Ingolstadt vor und zog mit überragenden 41,5 Punkten (WN 8,3) in das Finale mit Fremdreitertest ein. Auch hier überzeugte er mit bester Rittigkeit bei ausgezeichneter Qualität der Grundgangarten und erhielt im Durchschnitt eine Fremdreiternote von 9,0. – Das bedeutete den Sieg mit einem Abstand von 18 Punkten zur zweitplatzierten Ramira L v. Romanov Blue Hors/Wolkentanz I, gezogen und im Besitz von Josef Lenz und vorgestellt von Susanne Peter. Rang drei ging an den Flanagan-Sohn Flinn aus einer Riccio-Mutter, gezogen von Hermann Gerland und im Besitz der Dressurreiterin Lisa Müller. Flinn befand sich im Januar im Lot der Süddeutschen Hengsttage in München-Riem, nachdem er den Körplatz ohne positives Urteil verließ, wurde auch er gelegt und kam zur Ausbildung auf den Zuchthof Wadenspanner und Walter Wadenspanner stellte den schicken Braunen schließlich erfolgreich in Ingolstadt vor.

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