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Kaltblut- und Haflinger-Festival am 05. und 06. September 2015

Toller Sport und mitreißende Show

KBHFF15_8Am ersten Wochenende im September hieß es nach einjähriger Pause wieder Kaltblut- und Haflinger-Festival im Bayerischen Haupt- und Landgestüt Schwaiganger in Ohlstadt. Der Samstag stand ganz im Zeichen des Sports. Den Auftakt machten zwei Prüfungen im Geschicklichkeitsreiten. Gestartet wurde getrennt nach den Rassen Süddeutsches Kaltblut und Haflinger/Edelbluthaflinger.
Bei den Haflingerreitern bewies Ricarda Sendl mit ihrer Stute Sarah das größtes Geschick und Nervenstärke bei der Absolvierung eines abwechslungsreichen Parcours. Es galt Tore vom PKBHFF15_10ferd aus zu öffnen, Bälle zu bewegen, Sprünge zu überwinden und zum Abschluss stand noch der Ritt durch ein mit Flatterbändern behängtes Tor an. Zweite wurde Franziska Sendl mit Asterix, knapp gefolgt von Kathrin Stocker auf Gräfin G und Melanie Illich mit Ars Vivendi. Bei den Kaltblütern war Andreas Weyerer mit seiner Pia nicht zu schlagen. Ihm folgte mit leichtem Abstand Barbara Antretter mit Wasti und Sabine Büchl mit Hanni.
Weiter ging es mit dem Hindernisfahren der Einspänner. Parcourschef Ludwig Rummelsberger hatte einen gut fahrbaren Parcours, gespickt mit einigen Schwierigkeiten, auf dem großen Fahrplatz des Haupt- und Landgestütes Schwaiganger für die Teilnehmer aufgebaut. Erwin Vogt sorgte an beiden Tagen für einen geregelten Einlass der Starter. Rolf Braem-Baumann KBHFF15_17kommentierte am Samstag alle Teilnehmer sehr aufschlussreich, mit einer Prise Humor, für das zahlreich anwesende Publikum. Bei den Haflingern hatten sich acht Teilnehmer in die Starterliste eingetragen. Erwin März zeigte sich an diesem Tag in bestechender Form und sicherte sich mit Noah M den Sieg und mit Hanna M den zweiten Platz. Dritter wurde Georg Siegmund jun. mit Uccella II. Bei den Kaltblütern hatten sich 22 Fahrer in die Starterliste eingetragen. Diese Prüfung war gleichzeitig erste Teilprüfung für die ausgeschriebene Genossenschaftswertung. Den Sieg sicherte sich hier mit Abstand Sebastian Grandauer mit Emma G, gefolgt von Rupert Paul mit Grace Kelly und Josef Kotz mit Seppi.
Nach dem Hindernisfahren für die Einspänner ging es nahtlos mit den Zweispännern weiter. In der Prüfung für Haflinger hatte Erwin März seine beiden Siegpferde aus der vorangegangen Prüfung zusammengespannt und lies den anderen zehn Teilnehmer keine Chance auf den Sieg. Am nähesten kam ihm noch Christian Hofstetter mit seinem Gespann Arion und Athen, aber es reichte nur für Platz zwei. Den dritten Platz sicherte sich Karl Weber mit seinen Pferden Greta und Nico. Bei den Zweispännern Kaltblut siegte auch ein Wiederholungstäter, trotz eines Hindernisfehlers, Sebastian Grandauer mit seinen beiden Süddeutschen Kaltblütern Emma G und Wasti. Josef Bichlmair fuhr KBHFF15_16mit Gretl und Gracia auf den zweiten und Hermann Mayr mit Siox und Uri auf den dritten Platz.
Den Abschluss bildete die zweite Teilprüfung für die Genossenschaftswertung, das Schwachholzziehen für Einspänner. Insgesamt vier Genossenschaften waren angetreten: Das Herrenteam der Kaltblutgenossenschaft Rosenheim, das Team der Pferdezuchtgenossenschaft Schwaben-Süd, das Team der Pferdezuchtgenossenschaft Murnau-Weilheim und das Damenteam der Kaltblutgenossenschaft Rosenheim. Den Sieg holte sich das Herrenteam der Kaltblutzuchtgenossenschaft Rosenheim bestehend aus Markus Weyerer mit Schurky, Rupert Paul mit Grace Kelly und Andreas Weyerer mit Pia. Platz zwei sicherte sich die Pferdezuchtgenossenschaft Schwaben-Süd mit Christian Kotz mit Vodka, KBHFF15_13Josef Kotz mit Seppi sowie Andreas Kotz mit Schwanstein. Auf den dritten Platz kam das Rosenheimer Damenteam bestehend aus Lisa Höck mit Hanni, Katrin Stocker mit Fiona G und Barbara Antretter mit Wasti. Der vierte Platz in der Genossenschaftswertung ging an das Team aus Murnau-Weilheim mit Jakob Miller mit Vitus, Johann Goldhofer mit Hannerl und Klemens Goldhofer mit Sultan.
Der Sonntag begann mit einem feierlichen Gottesdienst mit Pferdesegnung. Auch wenn Petrus es an diesem Sonntag mit dem Wetter nicht allzu gut gemeint hatte, kamen schon ab dem frühen Morgen zahlreiche Zuschauer auf das Gelände. Neben dem Gottesdienst und dem darauffolgenden Frühschoppen mit Live-Musik in der kleinen Reithalle lud der Bauernmarkt zum Verweilen ein.
Mittags startete dann einer der spannendsten Sportwettbewerbe des Wochenendens – das kombinierte Hindernisfahren im Gelände. Bei den Haflingern war an diesem Sonntag Johannes KBHFF15_22Kirchberger mit seinen Pferden Norlando, Cindiy, Nino und Summersby einfach nicht zu schlagen und verwies Karl Weber mit Greta, Nico, Anderl und Orka sowie Florian Felsl mit Sacre Coeur, Nicos, First Lady und Armena auf die Plätze zwei und drei. Egal wie viele Kaltblüter er an diesem Wochenende einspannte – Sebastian Grandauer war einfach nicht zu schlagen. Auch mit seinem Vierspänner, bestehend aus Emma G, Wasti, Grace Kelly und Fiona G, verwies er Josef Kotz mit Seppi, Vodka, Natan und Orchide auf den zweiten und Karl Holl mit Heidi, Hedi, Iola und Inka auf den dritten Platz.
Im Anschluss an den Vierspänner-Wettbewerb begann das große Schauprogramm, das Bruno Six abwechslungsreich und spannend kommentierte. Der imposante Hundhamer Zehnerzug mit KBHFF15_39Martin Bacher an den Leinen fuhr in den großen Fahrplatz ein und hatte die Priener Goaßlschnalzer im Gepäck. Unter der Regie von Johann Kirchberger folgte eine Vierspänner Marathonquadrille, bestehend aus sechs Haflingergespannen. Zu Melodien aus „Fluch der Karibik“ liesen die Fahrer ihre Gespanne über den Fahrplatz tanzen. Als Nächstes präsentierte die Familie Karosser ein Pas de Deux, geritten auf Vater und Sohn. Argentino Ass und sein Sohn Armani Ass präsentierten sich in einer harmonischen Vorführung und demonstrierten sehr anschaulich die sportlichen Fähigkeiten des Haflingerpferdes.
Nach der Siegerehrung für die Vierspännerprüfungen gab es für die Zuschauer nochmal ein sportliches Highlight, die Galopprennen für Süddeutsche Kaltblüter und Haflinger/Edelbluthaflinger. Die SiegeKBHFF15_35r aus den beiden Vorläufen trafen dabei zu einem Finalrennen aufeinander. Hier zeigten die sonst eher als ruhig geltenden Kaltblutpferde, wie viel Power eigentlich in ihnen steckt und schenkten sich in den Rennen keinen Meter. Am Ende hatte Vaumax mit seiner Reiterin Sandra Kißlinger im Sattel die Nase vorn. Zweite wurde Sandra Mayr mit Bubi. Auch bei den Haflingern ging es heiß her. Letztendlich machte Familie Sendl den Sieg unter sich aus. Es siegte Franziska Sendl auf Ars Vivendi vor Ricarda Sendl auf ShKBHFF15_36akira.
Im nächsten Programmpunkt zeigten verschiedene Anspannungen mit landwirtschaftlichen Geräten, wie der bäuerliche Alltag in früheren Zeiten gemeistert wurde. Bruno Six erklärte den historischen Ursprung und die Verwendung von Heuwagen, Mähbalken, Kartoffelroder und Mühlenwagen.
Im Anschluss zeigten 12 Haflinger-Zuchtstuten, dass sie mehr können als nur Mutter sein und präsentierten eine wunderbar harmonische und anspruchsvolle Quadrille.
Etwas wilder wurde es dann wieder mit der Ungarischen Post. Fünf junge Herren haben sich trotz des feuchten Wetters auf die Rücken ihrer Pferde gestellt und zeigten, dass man sich nicht nur sitzend auf seinem Vierbeiner fortbewegen kann.
KBHFF15_29In der Zeit vor dem Automobil reiste man mit dem Pferdewagen durch die Lande, aber wie heute bei den Automobilen, gab es auch bereits damals ganz unterschiedliche KBHFF15_32Modelle mit einem oder mehr PS. In unterschiedlichsten Anspannungsformen wurden Omnibus, Jagdwagen, Landratswagen, Reisewagen, verschiedene Wagonetten, Spider Phaeton, Tandem-Car und Präsentation-Spider gezeigt. Auch hier kommentierte Bruno Six die einzelnen Fahrer, ihre Pferde und das jeweilige Gefährt anschaulich für das begeisterte Publikum.
Noch einmal flott wurde es, als Obelix mit seiner Quadriga in den großen Fahrplatz einfuhr und im vollen Galopp seine Runden drehte. Den Abschluss des Schauprogrammes bildete die freilaufende Stutenherde.
KBHFF15_33Das diesjährige Kaltblut- und Haflingerfestival war eine gelungene Mischung aus Sport und Show mit vielen Höhepunkten. Einen großen Dank an die zahlreichen Helfer sowie die großzügigen Sponsoren, ohne die eine solch umfangreiche Veranstaltung nicht möglich wäre.

 

Tabelle gesamt 09.09.15_dz

 

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