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Grüne Woche Berlin 2013

7. FN-Bundeskaltblutsschau 2013

Alle vier Jahre findet in Berlin anlässlich der Internationalen Grünen Woche die FN-Bundeskaltblutschau statt. Vor vollen Rängen präsentierten sich vom 18. bis 20. Januar 2013 die Kaltblüter in der Tierhalle und sorgten für eine unglaubliche Stimmung unter den Züchtern und Besitzern.

Ergebnisse Süddeutsches Kaltblut – Hengste
Ergebnisse Süddeutsches Kaltblut – Stuten
Ergebnisübersicht 7. Bundeskaltblutschau

Insgesamt 89 Hengste und Stuten der Rassen Rheinisch-Deutsches, Schleswiger, Schwarzwälder und Süddeutsches Kaltblut, waren nach Berlin gereist und kämpften nach Rassen getrennt um den Titel Bundessieger 2013. Jeweils ein Hengst und eine Stute jeder Rasse wurden zum Bundessieger bzw. Bundessiegerin gekürt. In diesem Jahr wurde für Hengste mit besonders guter Bewertung erstmals die FN-Bundesprämie vergeben. Diese, von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) verliehene Auszeichnung, ging an insgesamt zwölf Hengste der vier vorgestellten Rassen.
Euphoria 2  Bundessieger der Rasse Süddeutsches Kaltblut wurde der imposante Dunkelfuchshengst Salvator II v. Samurei/Veltino aus der Zucht und im Besitz von Nikolaus Onnich aus Bad Kohlgrub. Reservesieger wurde der von Johann Anzenberger aus Aschau gezogene und im Besitz von Hermann Ober aus Traunstein stehende Silvester v. Schiwago/Vandino. Bundessiegerin wurde die Stute Euphoria S v. Valdano/Schwarz-Weiss, aus der Zucht und im Besitz von Johann Schelle aus Deisenhofen. Sie wurde zusätzlich mit dem Felix-Hoesch-Wanderehrenpreis der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) ausgezeichnet. Die DLG möchte mit diesem Sonderehrenpreis die Siegerstute mit der höchsten Fruchtbarkeitsleistung ehren und somit ihren züchterischen Erfolg besonders anerkennen. Zur Vizechampionesse kürten die Richter die 5-jährige Marie v. Garant/Dirnstein aus der Zucht und im Besitz von Xaver Büchl aus Rottach-Egern.

Drei Bundesprämienhengste für Bayern
Salvator IIBei besonders guter Bewertung durch die Richter bestand für die Hengste in diesem Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit, die FN-Bundesprämie zu erhalten. Diese von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) verliehene Auszeichnung ging an insgesamt zwölf Hengste der vier vorgestellten Rassen. Drei Hengste der Rasse Süddeutsches Kaltblut tragen zukünftig den Titel „FN-Bundesprämienhengst“. Dies ist neben dem Sieger Salvator II und Reservesieger Silvester, der Vollbruder des Bundessiegers Salvator I. Dieser stammt ebenfalls aus der Zucht von Nikolaus Onnich und steht im Besitz von Jakob Hackl – HHG Regen in Zachenberg.
Im Anschluss an die Prämierungen ließen die Teilnehmer der Bundeskaltblutschau den Samstagabend auf Einladung der FN beim „Züchterabend“ in geselliger Runde mit Musik und Tanz ausklingen.

Vielseitiges Schauprogramm mit Tradition
Neben den spannenden Prämierungen der Bundessieger am Samstag, zeigten sich alle Teilnehmer sowohl am Freitag, als auch am Sonntag in einem abwechslungsreichen Schauprogramm und sorgten für volle Ränge und begeisterte Zuschauer. Auch Prominente aus Politik und Wirtschaft hatten den Weg in die Tierhalle gefunden und ließen sich von der Vielseitigkeit der „Dicken“ beeindrucken. Unter ihnen auch der Bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, der mit einer traditionellen Break, gezogen von vier Süddeutschen Kaltblütern, in den großen Schauring einfuhr. In seiner Rede unterstrich er die Bedeutung der Pferdezucht und Haltung sowie des Reitsports in Bayern als einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum.
Die weiteren Höhepunkte des Schauprogramms folgten Schlag auf Schlag. So sorgte, um nur einige zu nennen, die Ungarische Post mit fünf Süddeutschen Kaltblutstuten von Johann Schelle für anhaltenden Applaus. Die Oberländer Goaßlschnalzer brachten mit Livemusik und einer gemischten Quadrille  Stimmung und Spaß in die Halle. Ganz traditionell präsentierten die Traunsteiner Georgireiter, Reiter des Koloman-Rittes und ein historischer Truhenwagen, einen Teil des bayerischen Brauchtums in der Bundeshauptstadt. In verschiedenen Anspannungen wie dem Einspänner, Tandem und Vierspänner zeigten sich die Süddeutschen Kaltblüter von ihrer sportlichen Seite.
Alles in allem war es ein rundum gelungenes Wochenende mit tollen Erfolgen, gelebter bayerischer Tradition und emotionalen Momenten in Berlin.

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