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Süddeutsche Hengsttage 2015

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Süddeutsche Hengsttage: Ende gut, fast alles gut!

29 Hengste gekört – bayerischer Hengst Preisspitze mit 240.000 Euro
Viel erlebten die zahlreichen Körbesucher aus aller Welt, darunter auch die Vorstandschaft der World Breeding Association WBFSH die in München parallel tagte,  bei den Süddeutschen Hengsttagen vom 29. bis 31. Januar 2015 auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem. Zwei Unfälle überschatteten die zwölfte Auflage der Körtage am Donnerstag und Freitag. Was zunächst schlimm aussah, lief zum großen Glück zwei Mal glimpflich ab. Vorführer Matthias Schepper, der am Freitag unter die Hufe seines Hengstes kam und vorübergehend bewusstlos war, konnte am Samstag persönlich die Ehrung als bester Vorführer vor Auktionsbeginn entgegen nehmen, die beiden Zuschauer die am Donnerstag leicht verletzt wurden saßen nach einem ersten Schock eine Stunde später auf der Tribüne und verfolgten die Körung weiter. Das Lot mit 79 3-jährigen Hengsten kam nicht nur beim Publikum sondern auch bei den Käufern sehr gut an. Die breite qualitätsvolle Spitze der Kollektion spiegelte sich letztlich im Auktionsergebnis wieder: Sechs Hengste erzielten Preise über 100.000 Euro! Der Gesamtumsatz kletterte um über 300.000 Euro auf 2.075.000 Euro.

Körergebnis
Prämienlot
Auktionsergebnis

Zur Körung traten von 80 zugelassenen Hengsten 79 am Donnerstag zur Pflastermusterung an. 29 Mal sprach die Körkommission, bestehend aus Cornelia Back, Dr. Carina Krumbiegel, Hans-Willy Kusserow, Uwe Mieck, Dr. Ralf-Peter Roffeis sowie den Sportkommissaren Dr. Ulf Möller und André Thieme die Zulassung für die Zucht aus, sieben Hengste zeichnete die Kommission darüber hinaus mit einer Prämie aus: Allen voran die Preisspitze der Auktion, der in Bayern gezogene Bailamos Biolley-Lanciano-Sohn aus der Zucht von Sabine Klößinger in Sachsen und ausgestellt von Heinrich Ramsbrock aus Menslage. Der Hammer fiel für den mit überragender Mechanik ausgestatteten und wunderschön aufgemachten Hengst nach einem spannenden Bieterduell zwischen der Hengststation Massener Heide und Kunden aus Südafrika, zu Gunsten der Massener Heide bei 240.000 Euro.
Das Dressurpferdezentrum Lodbergen, vertreten durch Urs Schweizer, sicherte sich den Bewegungskönig der Körung. Der schmucke Sohn des Diamond Hit aus einer Mutter v. Pour Plaisir aus der Zucht und im Besitz von Else Hermine Schnell aus Burgthann, die sich über einen Preis von 110.000 Euro freuen konnte bewegte sich kadenziert, federnd und mit spektakulärer Galoppade. 115.000 Euro war der PS Pferdehaltung in Mühlen ein Sohn des Don Olymbrio L, der wie ein Abbild seines Vaters aussieht, aus einer Mutter v. Fidermark wert. Souverän präsentierte er sich an allen Tagen mit überragender Trabarbeit sowohl im Freilaufen als auch an der Longe. Der Fuchs wurde in Dänemark von Mini und Finn Jensen in Vejle gezogen und vom Gestüt Blue hors ausgestellt.
Ein weiterer Prämienhengst des Dressurlotes abstammend vom Trakehnerhengst Millenium aus einer Mutter v. Samba Hit sicherte sich ein privater Käufer für 41.000 Euro. Der mit drei hochwertigen Grundgangarten ausgestattete Schwarzbraune zeigte sich darüber hinaus mit einem hervorragenden Interieur ausgestattet. Züchter und Aussteller dieses tollen Hengstes sind Dietmar und Cerstin Mewes aus Gardelegen.
Drei Springhengste zeichnete die Körkommission mit Prämien aus: Ein Sohn des Cornet Obolensky aus einer Mutter v. Carolus aus der Zucht und im Besitz von Thomas Sagel aus Brakel. Den Schimmelhengst schlug Auktionator Hendrik Schulze Rückamp bei 160.000 Euro zu. Der souverän und hervorragend freispringende Hengst wird auf der Hengststation Holzeder im bayerischen Malching in den Deckeinsatz gehen. Die in Rheinland-Pfalz-Saar beheimatet Deckstation von Alfred Kohn konnte zur Freude vieler Züchter einen bayerischen Sohn des Los Angeles aus einer Mutter v. Contender, gezogen von Petra und Guntram Miller aus Ursberg, für 41.000 Euro ersteigern. Der sich leichtfüßig und federnd bewegende Braune ging an der Longe in hervorragender Anlehnung und war in der Freispringgasse einer der besten.
Auch die Station Klatte aus Lastrup hat künftig einen Prämienhengst aus dem Süden auf Station: Ein mit dem Bayernbrand geschmückter mit einnehmender Ausstrahlung und viel Antritt auf dem Pflaster ausgestatteter Sohn des Clooney aus einer Mutter v. Landkaiser aus der Zucht von Nikolaus Chrissikos aus Pocking. Am Sprung zeigte der Braune darüber hinaus viel Biss und Leistungsbereitschaft.
In einen lackschwarzen hoch im Blut stehenden Millenium-Sohn aus einer Mutter v. Ituango xx hat sich Albert Sprehe bereits bei der Vorauswahl in Prussendorf „verguckt“. Auf der Vorbesichtigung sicherte er sich persönlich bereits die Hälfte des Deutschen Sportpferde-Hengstes von Züchter Jochen Schulz aus dem Vogtländischen Oberland. In München machte er die Sache rund und kaufte sich und Jochen Schulz diesen hoch im Blut stehenden Edelmann für seine Firma, die Hengststation Sprehe, für 125.000 Euro ab.
Über die Elite-Fohlenauktion in Nördlingen wechselte vor drei Jahren ein weiterer Hengst, der in München über die 100.000 Euro Marke kletterte, in den Besitz von Werner Spallek in Ibbenbüren. Der dunkelbraune Württemberger aus der Zucht von Klaus und Edwin Schuster in Ellwangen, abstammend v. Diarado/Landadel, präsentierte sich sowohl mit sehr gutem Springvermögen als auch mit sehr guten Grundgangarten und wechselte für 125.000 Euro in einen Ausbildungsstall.
Im Schnitt brachten die 24 gekörten Hengste 64.625 Euro, die 28 nicht gekörten 18.714 Euro. Treue Käufer aus der Ukraine kauften zwei Hengste v. Shouppydam und Lordanos, der Totilas-Sohn wird künftig in England zu Hause sein und ein Sohn des Numero Uno wird nach Kanada exportiert werden. Die gekörten Söhne v. Conen und A la Carte NRW werden auf der Deckstation Massener Heide zu Hause sein, das Gestüt Tannenhof erwarb den typvollen Sohn des Breitling.
Roland Metz, seit 15. Dezember 2014 Geschäftsführer der veranstaltenden Süddeutschen Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH, erlebte bei den ersten Hengsttagen unter seiner Regie eine wahre Achterbahnfahrt. „Die Auktion war ein hervorragender Abschluss dieser Hengsttage. Das qualitätsvolle Lot mit einer breiten Spitze kam sehr gut bei unseren Kunden an. Tragisch waren die beiden Unfälle, die zum Glück ohne größere Schäden bei Menschen und Pferden ausgingen. Das bisherige Konzept stößt an seine Grenzen. Der Körplatz ist enorm gewachsen. Wir werden Nachdenken und unsere Hausaufgaben machen. In den letzten Jahren gab es immer wieder Gedanken über den Umbau der Körhalle, letztlich scheiterten diese Ideen oft auch an den Auflagen der Behörden die es einzuhalten gilt. Die Hengst-Gala kam sehr gut an, hier gilt unser Dank den Süddeutschen Hengsthaltungen, die den Weg nach München trotz extremer Witterungsbedingungen nicht scheuten. Ein besonderer Dank gilt auch der Nürnberger Versicherungsgruppe, die die Hengsttage seit Jahren großzügig unterstützen.“
Ausführliche Ergebnisse: www.suedpferde.de

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