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Fürsten-Look und Canoso stellen Preisspitzen

9. Bayerische Elite-Warmblut-Fohlenauktion

Im Rahmen der Bayerischen Meisterschaften auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem fand am Abend des 16. Juli die erste bayerische Fohlenauktion 2016 statt.

Die 29 Nachwuchsofferten des zukünftigen Sports wurden bereits am Freitag angeliefert, in der Landeshauptstadt aufgestallt und hatten ihren ersten Auftritt. Die Prämienfohlen des Jahres 2016 stießen bei den zahlreich anwesenden Zuschauen auf reges Interesse. Verkaufsleiter Sascha von Royen kommentierte die Fohlen bei der ersten Präsentation am Freitag auf dem Hufeisenplatz Gras detailliert, um den potenziellen Käufern die Nachwuchssportler näher zu bringen. Mit ihrem eifrigen Einsatz über zwei Tage setzten die Jungzüchter Bayerns die Fohlen gekonnt in Szene. Am Samstag konnten die Auktioniken, aufgeteilt in zwei Gruppen, ein weiteres Mal die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Nach der Begrüßung durch Auktionator Thomas Münch richtete Georg Ochs, 1. Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V., das Wort an die Anwesenden und wünschte allen Züchtern sowie Käufern eine erfolgreiche Auktion. In routinierter Weise eröffnete Münch die 9. Bayerische Elite-Warmblut-Fohlenauktion um 19.30 Uhr. Das Publikum fand sich rund um den Auktionsring ein, fieberte gespannt mit und leistete Szenenapplaus.
Preisspitze_Stadelmann_2Ein spannendes Bieterduell entfachte um einen lackschwarzen Sohn des Fürsten-Look aus einer Ray Ban-Mutter. Aus der Erfolgszucht von Hermann Stadelmann, Hechlingen stammt dieses bewegungsstarke und typvolle Hengstfohlen. Sowohl das Gestüt Nymphenburg, als auch ein bekannter bayerischer Springreiter, im Auftrag für eine österreichische Kundin, wollten diesen Hengstanwärter unbedingt in den eigenen Stall holen. Thomas Münch fachte mit zahlreichen Wortspielen um die Namensgebung an: „Wird es ein Nymphenburg`s Fürsten Hit oder doch ein Ferdinand?“ Das Publikum bejubelte bereits die Überschreitung der 10.000 Euro und applaudierte immer wieder. Schlussendlich hatte die Telefonbieterin aus Österreich den längeren Atem und erhielt für 16.500 Euro den Zuschlag. Preisspitze_Springen_Halama
Preislich knapp dahinter lag mit 16.000 Euro das zweitteuerste Fohlen. Als letzte Offerte trat der Canoso/Caretino-Sohn aus der Zucht von Jan Halama aus Tschechien ins Rampenlicht und weckte große Begehrlichkeiten. Mehrere Bieter versuchten zunächst mitzuhalten, doch die letzten Gebote entstanden im Bieterduell zwischen dem Gestüt Sprehe und einer Bieterin am Telefon bei Sascha von Royen, ebenfalls aus Österreich. Bald verlässt das Fohlen das schöne Bayern und bezieht die Stallungen des Gestüts Sprehe in Oldenburg.
Ein weiteres Fohlen knackte die 10.000 Euro-Marke und tritt nun seine Reise in die oberfränkische Regierungshauptstadt Bayreuth in den Stall Pink Piaffe an. Aus der Zucht von Bernhard und Beate Ruth, Roitham/Seeon kam der Sohn des Dante Weltino aus einer Swarovski-Mutter. Die Familie Weihermüller schlug ein weiteres Mal zu und sicherte sich eine dunkelbraune Tänzerin v. Fürst Romancier/Sarkozy aus der Zucht von Franz sen. und jun. Binder, Fürstenzell. Thomas Casper vom Gestüt Birkhof erwarb zwei hochsportliche Nachwuchsofferten seiner Hengste Topas und Feriado. Gabriele Eder aus Osterhofen züchtete die Ballerina v. Topas aus einer Christ/Donnerhall-Mutter. Im schwarzen Frack tanzte der Hengstanwärter v. Feriado/Quando-Quando der Züchterin Sigrid Schwarz aus Bad Wörishofen über das Auktionsparkett.
PublikumDer erzielte Durchschnittspreis der 29 aufgetriebenen Fohlen lag in dieser Bayerischen Elite-Warmblut-Fohlenauktion bei erfreulichen 5.568,97 Euro. Auktionator Thomas Münch erzielte bei dieser Verkaufsveranstaltung des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V. eine Gesamtsumme von 161.500 Euro für das Lot.

Ergebnis Auktion München 16.07.2016

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