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6. Bayerische Elite-Warmblut-Fohlenauktion in München-Riem

AZ_FA_Juli_2014

Doppelt hält besser

Am Samstag 13. September 2014 fand auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem die 6. Bayerische Elite-Warmblut-Fohlenauktion statt. 42 Warmblut- und zwei Reitponyfohlen präsentierten sich bestens herausgebracht, den zahlreich erschienenen Interessenten um 13 Uhr auf dem sonst für internationale Springturniere genutzten Hufeisenplatz Gras, vor vollen Tribünen.

Ergebnis

Pünktlich um 16.30 Uhr eröffnete Georg Ochs, 1. Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V. die Auktion in der voll besetzten neuen Reithalle, mit einer kurzen Begrüßungsrede. Anschließend übergab er das Mikrofon an Auktionator Hendrik Schulze Rückamp, der wie gewohnt für gute Stimmung sorgte, während er die Auktioniken meistbietend versteigerte.

Zwei Hengste als Preisspitze
Preisspitze WB FA September 2014Den Spitzenpreis von 11.500 Euro erreichten dieses Mal gleich zwei Fohlen. Der braune Hengstanwärter v. Franziskus/Rivero II aus der Zucht von Anton Schindele sen. aus Unterthingau löste ein spannendes Bieterduell aus. Über den Zuschlag freute sich schlussendlich Georg „Joe“ Albert aus München. Ebenfalls für einen Nervenkitzel sorgte das vorletzte Fohlen, ein Dante Weltino-Nachkomme aus einer Mutter v. Ragazzo. Bei dem von Mariele und Karl Hofbauer aus Egglham gezogenen Rapphengst hatte schließlich Maria Wadenspanner den längsten Atem, die vor Ort für die am Turnier auf Gut Ising weilende Jacqueline Schmieder bot.
Mit zwei Preisspitzen nicht genug, schien „doppelt hält besser“ das Motto des Abends zu sein. Landstallmeister Dr. Eberhard Senckenberg ersteigerte für das Bayerische Haupt- und Landgestüt Schwaiganger zwei Fohlen, einen Sohn des For Romance aus der Fantasia v. Rivero II aus der Zucht von Andreas Stöckle aus Unterthingau für 8.700 Euro sowie einen Fuchshengst v. Destano/Warkant, gezogen von Ferdinand Sanladerer aus Neuburg am Inn, für 4.700 Euro.
Auch das Gestüt Sprehe, vertreten durch Siegfried Augustin, ersteigerte zwei Hengstfohlen. Es waren dies zum einen ein Nachkomme v. Cola Zero/Asti Spumante, aus dem Züchterstall von Ferdinand Sanladerer aus Neuburg am Inn für 3.700 Euro und zum anderen ein Dunkelfuchs v. Destano/Sir Oldenburg, gezogen von Fritz Oberleiter aus Schnaitsee für 4.500 Euro.
Ebenfalls zwei Fohlen sicherte sich die Limbecker GmbH & Co. KG aus Bernried. Bei 4.500 Euro erhielten sie den Zuschlag für ein Hengstfohlen v. Dante Weltino/Silvio I, aus der Zucht von Peter Kelberger aus Bad Birnbach. Für das Stutfohlen v. Don Juan de Hus/Lacantus, gezogen von Stefan Heimpel aus Kressbronn, fiel bei 8.400 Euro der Hammer.
Aus dem hohen Norden angereist war ein Vertreter des Gestüts Massener Heide, der um 5.000 Euro eine Tochter des gestütseigenen Deckhengstes Cachassini aus der Terra Luna v. Chambertin ersteigerte. Cachassini selbst verbindet nicht nur das dunkelbraune Stütchen aus der Zucht von Birgit Liebhaber aus Krumbach-Hohenraunau mit Bayern, er hat auch hier in München-Riem seine Leistungsprüfung absolviert und diese als Sieger beendet.
Vier Nachkommen von Hengsten der Station Holzeder befanden sich heuer im Lot. Einen Sohn des in Malching wirkenden Beschälers Chap II aus einer Loxley-Mutter, gezogen von Hans Kink aus Unterneukirchen, sicherte sich die Hengststation Heiko Schmidt für 6.500 Euro am Telefon.
Die Züchterfamilie Casper aus Donzdorf zählt zu den treuesten Kunden bayerischer Auktionen. So schlug der Birkhof auch dieses Mal wieder zu und erstand einen Zalando-Golden Game-Sohn aus der Zucht von Birgit Strobl aus Dinkelscherben, für 7.500 Euro.
Eine Tochter des auf dem Zuchthof Wadenspanner stationierten Hengstes Zirkon aus einer Mutter v. Pasolongo, gezogen von Helga Unverdorben aus Stephanposching, sicherte sich die langjährige, bayerische Züchterin Christine Beyer von Franken Brunnen, für 5.000 Euro.
Den Zuschlag für ein weiteres Chap II-Fohlen aus der Daroni v. Larioni, ausgestellt von Otto und Florian Stumbeck aus Unterwössen, erhielt bei 4.500 Euro Siegfried Mitzel von Horse Gym 2000.
Mit drei Fohlen deckte sich Ludwig Gillmaier aus Hötzendorf ein. Er ersteigerte ein Stutfohlen v. Johnson/Abanos aus der Zucht von Hermann Stadelmann aus Hechlingen zum Preis von 3.700 Euro sowie ein Stütchen v. Diamond Hit/Sandro Hit, gezogen von Rainer Lechl aus Postmünster, um 7.300 Euro und eine junge Dame v. Chaman/Quidam’s Rubin aus der Zucht von Erich Schrötzlmair aus Niederwöhr, für die der Hammer bei 7.100 Euro fiel.
Zwei weitere Fohlen treten die Reise ins benachbarte Österreich an. Der Durchschnittspreis für die Warmblutfohlen betrug 4.804,76 Euro. Der Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V. freut sich abermals sehr über eine sehr gelungene Fohlenauktion.

Foto: ts-Foto/Landvogt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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